„Manchmal erinnert einen der Körper daran, dass man nicht alles kontrollieren kann.“

Tagesnotiz – 27. & 28.05.2026


Die letzten zwei Tage war es hier ungewöhnlich still.
Und ehrlich gesagt hatte das einen ganz einfachen Grund: Mich hat es komplett ausgebremst.
Irgendwie hatte ich mir den Magen verdorben und plötzlich ging gar nichts mehr.
Mein Kreislauf spielte völlig verrückt, mir war dauerhaft übel und gefühlt blieb nichts in mir drin. Am besten beschreiben kann ich es wahrscheinlich mit einem Gefühl von Seekrankheit — nur ohne Schiff.
Jede Bewegung war anstrengend. An Konzentration war kaum zu denken. Und mein Körper hat mir sehr deutlich gezeigt, dass jetzt erstmal nichts anderes wichtig ist als Ruhe.
Keine Termine. Keine großen Projekte. Keine langen Texte.
Einfach nur versuchen, wieder auf die Beine zu kommen.
Und manchmal fällt mir genau das schwer.
Weil ich eigentlich jemand bin, der immer weitermacht. Der organisiert. Der plant. Der Lösungen sucht.
Doch die letzten Tage musste ich akzeptieren, dass es Momente gibt, in denen man nicht kämpfen oder organisieren kann. Momente, in denen der Körper einfach die Notbremse zieht.
Also habe ich mich ausgeruht. Viel geschlafen. Viel Wasser getrunken. Und versucht, meinem Körper die Zeit zu geben, die er gerade braucht.
Zum Glück geht es langsam wieder etwas besser.
Deshalb wollte ich heute einfach kurz ein Lebenszeichen da lassen und erklären, warum es hier die letzten Tage so ruhig war.
Manchmal läuft das Leben eben nicht nach Plan. Und manchmal besteht die wichtigste Aufgabe des Tages einfach darin, wieder gesund zu werden.
Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen wieder vollständig fit bin und mit neuer Kraft weitermachen kann.
Bis dahin passe ich weiterhin gut auf mich auf.
Alles Liebe
Ilka 🌿

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