von Ilka Hannig
Heute, am 10. Oktober 2025, gehen in Berlin viele Menschen mit Behinderung, ihre Assistentinnen und Unterstützerinnen auf die Straße.
Sie demonstrieren gegen die geplanten Kürzungen im Landeshaushalt – und für den Erhalt der Persönlichen Assistenz im Arbeitgeber*innen-Modell.
Das Motto: Berlin ist #unkürzbar.
Ich selbst kann heute nicht persönlich dabei sein, aber mein Herz ist bei all denen, die dort stehen und laut werden für etwas, das uns alle betrifft: Selbstbestimmung, Teilhabe und Menschenwürde.
Wenn die aktuelle Beschlusslage bleibt, heißt das konkret:
Ab 1. Januar 2026 sollen Assistent*innen im Persönlichen Budget nur noch nach EG 3 (TV-L) bezahlt werden – statt wie bisher nach EG 5.
Das sind bis zu 700 Euro weniger im Monat.
Viele behinderte Arbeitgeber*innen werden keine neuen Assistenzen mehr finden – und verlieren damit einen Teil ihrer Freiheit.
Das Persönliche Budget (§ 29 SGB IX) wurde geschaffen, damit Menschen mit Behinderung ihr Leben selbstbestimmt gestalten können.
Und die UN-Behindertenrechtskonvention (Art. 19) garantiert genau das: das Recht auf unabhängige Lebensführung und Teilhabe an der Gemeinschaft.
Wenn die Politik hier kürzt, geht es nicht nur ums Geld – es geht um Grundrechte.
Ich wünsche allen, die heute auf der Straße sind, Kraft, Rückenwind und Gehör.
Euer Engagement ist #unkürzbar – genau wie unsere Würde.
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Demo vom Abgeordnetenhaus zur Senatsverwaltung für Finanzen
Start: 14 Uhr, Abschlusskundgebung ca. 17 Uhr, Klosterstraße 59
ℹ️ Mehr Infos: http://www.unkuerzbar.de
Verein in Gründung: http://www.assistenzgestalten.de
ilka@assistenzgestalten.de
Crowdfunding: http://www.startnext.com/ich-bin-ilka-und-ich-gebe-nich
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