Persönliche Assistenz: Eine Herausforderung unserer Zeit – und warum innovative Lösungen dringend gebraucht werden

Ilka Hannig

Persönliche Assistenz ermöglicht es Menschen mit Behinderungen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie gibt ihnen Freiheit im Alltag, unterstützt sie dort, wo Barrieren bestehen, und ist oft der entscheidende Faktor dafür, dass Teilhabe nicht nur ein theoretisches Recht bleibt. Doch die Realität zeigt: Es wird immer schwieriger, zuverlässige persönliche Assistenten zu finden und langfristig zu halten. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben sowohl mit der gesellschaftlichen und politischen Situation als auch mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen zu tun.

Ein zentrales Problem ist der akute Fachkräftemangel im Pflege- und Assistenzbereich. Während Pflegekräfte, die in stationären Einrichtungen oder im ambulanten Pflegedienst arbeiten, nach dem Tarifvertrag der Pflege (TVöD-P) bezahlt werden, gilt dies für persönliche Assistenten häufig nicht. Stattdessen werden sie oftmals deutlich schlechter entlohnt, was dazu führt, dass viele Menschen den Beruf der persönlichen Assistenz entweder erst gar nicht wählen oder ihn schnell wieder verlassen. Hinzu kommen oft befristete Verträge und unsichere Arbeitsbedingungen, die die Fluktuation zusätzlich verstärken.

Die Politik hat zwar mit dem persönlichen Budget ein Instrument geschaffen, das Menschen mit Behinderungen mehr Selbstbestimmung ermöglichen soll. Doch die praktische Umsetzung bleibt oft hinter den Erwartungen zurück. Persönliche Budgetnehmer stehen häufig vor dem Problem, dass sie bei der Suche nach geeigneten Assistenten allein gelassen werden. Es gibt kaum offizielle Unterstützung oder Plattformen, die den Bewerbungsprozess erleichtern würden. Besonders in Notfällen zeigt sich dann die ganze Dramatik dieser Lücke: Fällt eine Assistenzkraft kurzfristig aus, stehen viele Betroffene ohne Unterstützung da. Die bestehenden Strukturen sind darauf schlichtweg nicht vorbereitet.

Die politische Haltung zur persönlichen Assistenz ist oft ambivalent. Auf der einen Seite wird das persönliche Budget als wichtiger Schritt zur Inklusion gefeiert, auf der anderen Seite bleibt die konkrete Umsetzung jedoch oft auf halbem Wege stehen. Es fehlen nicht nur ausreichende finanzielle Mittel, um faire Löhne zu gewährleisten, sondern auch eine langfristige Strategie, wie man den Beruf der persönlichen Assistenz attraktiver gestalten könnte. Auch gesetzliche Regelungen, die persönliche Assistenten tariflich besser stellen, sind bisher Mangelware. Während in der klassischen Pflege immer wieder über Tarifanpassungen gesprochen wird, bleibt die persönliche Assistenz oft außen vor.

Genau hier setzt meine Idee der Notfall-Assistenz-App an. Sie soll nicht nur in akuten Notfällen eine schnelle und verlässliche Vermittlung von Assistenzkräften ermöglichen, sondern auch eine Plattform bieten, die den gesamten Vermittlungsprozess unterstützt. Über die App könnten Assistenznehmer und Assistenten in einem geschützten Raum miteinander in Kontakt treten, schnell, unkompliziert und verlässlich. Besonders in Notlagen könnte die App helfen, den Alltag wieder handhabbar zu machen und zu verhindern, dass Menschen ohne Unterstützung dastehen.

Langfristig braucht es jedoch auch politische Entscheidungen, die persönliche Assistenz nicht nur ermöglichen, sondern aktiv fördern. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch tarifliche Anpassungen, die Schaffung professioneller Vermittlungsplattformen und die Einrichtung echter Notfalllösungen sind dringend notwendig. Nur so kann persönliche Assistenz aus der Nische geholt und als das anerkannt werden, was sie ist: Ein wichtiger Bestandteil eines inklusiven, selbstbestimmten Lebens.

Mit der Notfall-Assistenz-App möchte ich einen konkreten Beitrag leisten, um diese Lücke zu schließen. Sie ist kein Ersatz für politische Maßnahmen, aber sie kann ein Anfang sein. Ein erster Schritt auf einem langen Weg, auf dem es viele kleine und große Entscheidungen braucht – von der Politik, von den Institutionen und von jedem Einzelnen, der sich für eine inklusive Gesellschaft einsetzen möchte.

Alles Liebe,
Ilka Hannig

Persönliche Assistenz: Eine Herausforderung unserer Zeit – und warum innovative Lösungen dringend gebraucht werden

Ilka Hannig

Persönliche Assistenz ermöglicht es Menschen mit Behinderungen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie gibt ihnen Freiheit im Alltag, unterstützt sie dort, wo Barrieren bestehen, und ist oft der entscheidende Faktor dafür, dass Teilhabe nicht nur ein theoretisches Recht bleibt. Doch die Realität zeigt: Es wird immer schwieriger, zuverlässige persönliche Assistenten zu finden und langfristig zu halten. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben sowohl mit der gesellschaftlichen und politischen Situation als auch mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen zu tun.

Ein zentrales Problem ist der akute Fachkräftemangel im Pflege- und Assistenzbereich. Während Pflegekräfte, die in stationären Einrichtungen oder im ambulanten Pflegedienst arbeiten, nach dem Tarifvertrag der Pflege (TVöD-P) bezahlt werden, gilt dies für persönliche Assistenten häufig nicht. Stattdessen werden sie oftmals deutlich schlechter entlohnt, was dazu führt, dass viele Menschen den Beruf der persönlichen Assistenz entweder erst gar nicht wählen oder ihn schnell wieder verlassen. Hinzu kommen oft befristete Verträge und unsichere Arbeitsbedingungen, die die Fluktuation zusätzlich verstärken.

Die Politik hat zwar mit dem persönlichen Budget ein Instrument geschaffen, das Menschen mit Behinderungen mehr Selbstbestimmung ermöglichen soll. Doch die praktische Umsetzung bleibt oft hinter den Erwartungen zurück. Persönliche Budgetnehmer stehen häufig vor dem Problem, dass sie bei der Suche nach geeigneten Assistenten allein gelassen werden. Es gibt kaum offizielle Unterstützung oder Plattformen, die den Bewerbungsprozess erleichtern würden. Besonders in Notfällen zeigt sich dann die ganze Dramatik dieser Lücke: Fällt eine Assistenzkraft kurzfristig aus, stehen viele Betroffene ohne Unterstützung da. Die bestehenden Strukturen sind darauf schlichtweg nicht vorbereitet.

Die politische Haltung zur persönlichen Assistenz ist oft ambivalent. Auf der einen Seite wird das persönliche Budget als wichtiger Schritt zur Inklusion gefeiert, auf der anderen Seite bleibt die konkrete Umsetzung jedoch oft auf halbem Wege stehen. Es fehlen nicht nur ausreichende finanzielle Mittel, um faire Löhne zu gewährleisten, sondern auch eine langfristige Strategie, wie man den Beruf der persönlichen Assistenz attraktiver gestalten könnte. Auch gesetzliche Regelungen, die persönliche Assistenten tariflich besser stellen, sind bisher Mangelware. Während in der klassischen Pflege immer wieder über Tarifanpassungen gesprochen wird, bleibt die persönliche Assistenz oft außen vor.

Genau hier setzt meine Idee der Notfall-Assistenz-App an. Sie soll nicht nur in akuten Notfällen eine schnelle und verlässliche Vermittlung von Assistenzkräften ermöglichen, sondern auch eine Plattform bieten, die den gesamten Vermittlungsprozess unterstützt. Über die App könnten Assistenznehmer und Assistenten in einem geschützten Raum miteinander in Kontakt treten, schnell, unkompliziert und verlässlich. Besonders in Notlagen könnte die App helfen, den Alltag wieder handhabbar zu machen und zu verhindern, dass Menschen ohne Unterstützung dastehen.

Langfristig braucht es jedoch auch politische Entscheidungen, die persönliche Assistenz nicht nur ermöglichen, sondern aktiv fördern. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch tarifliche Anpassungen, die Schaffung professioneller Vermittlungsplattformen und die Einrichtung echter Notfalllösungen sind dringend notwendig. Nur so kann persönliche Assistenz aus der Nische geholt und als das anerkannt werden, was sie ist: Ein wichtiger Bestandteil eines inklusiven, selbstbestimmten Lebens.

Mit der Notfall-Assistenz-App möchte ich einen konkreten Beitrag leisten, um diese Lücke zu schließen. Sie ist kein Ersatz für politische Maßnahmen, aber sie kann ein Anfang sein. Ein erster Schritt auf einem langen Weg, auf dem es viele kleine und große Entscheidungen braucht – von der Politik, von den Institutionen und von jedem Einzelnen, der sich für eine inklusive Gesellschaft einsetzen möchte.

Alles Liebe,
Ilka Hannig

Jeder kleine Schritt zählt – und fühlt sich richtig gut an

Hallo,

heute war ein richtig guter Tag. Ich habe weiter an meiner Notfall-Assistenz-App gearbeitet, viele Kontakte gepflegt, E-Mails geschrieben und meine Idee weiter in die Welt getragen. Es tut einfach gut, zu merken, dass aus Gedanken langsam Wirklichkeit wird.

Manchmal habe ich das Gefühl, als würde ich auf einer richtig spannenden Reise sein. Der Weg ist nicht immer klar, aber genau das macht es so aufregend. Jeder Schritt, den ich gehe, bringt mich ein Stück weiter, öffnet neue Türen und bringt mich mit tollen Menschen in Kontakt.

Es gibt Tage, an denen ich mich fast wundere, wie viel sich bewegt. Oft sind es die kleinen Dinge – ein positives Feedback, ein neuer Kontakt, ein spontanes Gespräch – die mir das Gefühl geben, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Und dieses Gefühl ist einfach großartig.

Natürlich gibt es immer wieder Stimmen, die sagen, meine Idee sei „zu groß“. Aber ehrlich gesagt: Ich finde, sie braucht genau diese Größe! Sie braucht große Gedanken, Mut und den Glauben daran, dass etwas Gutes entstehen kann. Und ich habe festgestellt: Je mehr ich an meine Idee glaube, desto mehr glaube ich auch an mich.

Heute habe ich mir auch eine kleine Pause gegönnt. Einfach mal die Gedanken schweifen lassen, tief durchatmen und spüren, wie viel Energie in mir steckt. Es ist erstaunlich, wie viel Kraft solche kleinen Momente geben können.

Ich freue mich schon auf die nächsten Tage, auf die nächsten Schritte und auf alles, was kommt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich gerade vieles fügt. Und das motiviert mich umso mehr, weiterzugehen – Schritt für Schritt, mit einem Lächeln und ganz viel Zuversicht.

Alles Liebe,
Ilka

Persönliche Assistenz: Ein Menschenrecht und die Vision einer Notfall-Assistenz-App

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist ein wegweisendes internationales Abkommen, das die Rechte von Menschen mit Behinderungen stärkt und ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Besonders im Artikel 19 betont die Konvention das Recht auf ein unabhängiges Leben und die volle Teilhabe an der Gesellschaft. Hier spielt die persönliche Assistenz eine entscheidende Rolle. Sie ermöglicht es Menschen mit Behinderungen, ihren Alltag nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

In der Praxis sieht die Situation in Deutschland jedoch oft anders aus. Zwar gibt es gesetzlich verankerte Ansprüche auf persönliche Assistenz, doch die Umsetzung ist vielerorts noch lückenhaft. Besonders in Notsituationen zeigt sich, wie fragil das System ist: Fällt eine Assistenzkraft aus, stehen viele Menschen plötzlich ohne Unterstützung da. Der Alltag wird dann nicht nur schwierig, sondern oft auch unmöglich.

Genau hier setzt meine Idee einer Notfall-Assistenz-App an. Sie soll schnell und unkompliziert Assistenzkräfte vermitteln – genau dann, wenn sie dringend benötigt werden. Die App könnte helfen, die Versorgungslücken zu schließen, die durch Krankheit, kurzfristige Ausfälle oder unvorhergesehene Ereignisse entstehen. Damit wäre sie ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Ziele der UN-BRK, indem sie praktische Unterstützung bietet und so das Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe stärkt.

Die App könnte nicht nur den Assistenznehmern mehr Sicherheit bieten, sondern auch Assistenzkräften und Pflegeeinrichtungen den Alltag erleichtern. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel im Pflege- und Assistenzbereich wäre dies eine wichtige Entlastung.

Meine persönliche Erfahrung als Assistenznehmerin zeigt mir täglich, wie wichtig eine verlässliche Notfalllösung ist. Die Notfall-Assistenz-App könnte dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen nicht länger durch unvorhersehbare Situationen in ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt werden. Sie würde ein digitales Netz spannen, das alle Beteiligten auffängt – ganz im Sinne der Inklusion und der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

von Ilka Hannig

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist ein wegweisendes internationales Abkommen, das die Rechte von Menschen mit Behinderungen stärkt und ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Besonders im Artikel 19 betont die Konvention das Recht auf ein unabhängiges Leben und die volle Teilhabe an der Gesellschaft. Hier spielt die persönliche Assistenz eine entscheidende Rolle. Sie ermöglicht es Menschen mit Behinderungen, ihren Alltag nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

In der Praxis sieht die Situation in Deutschland jedoch oft anders aus. Zwar gibt es gesetzlich verankerte Ansprüche auf persönliche Assistenz, doch die Umsetzung ist vielerorts noch lückenhaft. Besonders in Notsituationen zeigt sich, wie fragil das System ist: Fällt eine Assistenzkraft aus, stehen viele Menschen plötzlich ohne Unterstützung da. Der Alltag wird dann nicht nur schwierig, sondern oft auch unmöglich.

Genau hier setzt meine Idee einer Notfall-Assistenz-App an. Sie soll schnell und unkompliziert Assistenzkräfte vermitteln – genau dann, wenn sie dringend benötigt werden. Die App könnte helfen, die Versorgungslücken zu schließen, die durch Krankheit, kurzfristige Ausfälle oder unvorhergesehene Ereignisse entstehen. Damit wäre sie ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Ziele der UN-BRK, indem sie praktische Unterstützung bietet und so das Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe stärkt.

Die App könnte nicht nur den Assistenznehmern mehr Sicherheit bieten, sondern auch Assistenzkräften und Pflegeeinrichtungen den Alltag erleichtern. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel im Pflege- und Assistenzbereich wäre dies eine wichtige Entlastung.

Meine persönliche Erfahrung als Assistenznehmerin zeigt mir täglich, wie wichtig eine verlässliche Notfalllösung ist. Die Notfall-Assistenz-App könnte dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen nicht länger durch unvorhersehbare Situationen in ihrer Selbstständigkeit eingeschränkt werden. Sie würde ein digitales Netz spannen, das alle Beteiligten auffängt – ganz im Sinne der Inklusion und der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Zwischen Organisation und Improvisation – Ein Tag im Assistenz-Tetris

Hallo,

heute war einer dieser Tage, an denen ich mal wieder gemerkt habe, wie sehr sich mein Alltag zwischen Planung und Improvisation bewegt. Eigentlich fing alles ganz ruhig an: Ich schrieb am Morgen einen kleinen Artikel zur Geschichte der persönlichen Assistenz. Es tut gut, sich mit den Wurzeln und Entwicklungen dieses wichtigen Themas zu beschäftigen. Gerade, weil ich jeden Tag selbst damit lebe und arbeite, ist es spannend, den Blick auch mal zurückzuwerfen.

Danach habe ich ein bisschen meine Social-Media-Kontakte gepflegt. Ich merke immer wieder, wie wertvoll diese Vernetzung ist. Manchmal sind es nur kleine Gespräche, ein kurzer Austausch, aber oft entstehen daraus neue Ideen oder einfach ein gutes Gefühl von Gemeinschaft.

Ab Mittag war dann Schluss mit der Ruhe. Ich habe mich intensiv mit meinem persönlichen Budget beschäftigt, oder besser gesagt: Ich habe für morgen eine Teamsitzung vorbereitet und einen Dienstplan geschrieben. Vier Assistenten habe ich derzeit – obwohl ich eigentlich sechs haben dürfte. Aber es ist wie so oft: Es kommen und gehen mehr Assistenten, als es mir lieb ist. Nicht, weil sie schlechte Arbeit leisten, sondern oft aus ganz persönlichen Gründen.

Manchmal fühlt es sich an, als wäre mein Leben ein bisschen wie Tetris. Ich schiebe die einzelnen Teile hin und her, versuche, sie passend zu machen, und hoffe, dass am Ende alles irgendwie aufgeht. Aber wie bei Tetris gibt es auch diese Momente, in denen nichts passt und man einfach nur improvisieren muss. Das ist manchmal herausfordernd, aber es zeigt mir auch immer wieder, wie stark ich in diesem ganzen Organisationschaos geworden bin.

Irgendwann am Nachmittag habe ich mir dann bewusst eine Pause gegönnt. Ich glaube, das war auch nötig. Einfach mal durchatmen, den Kopf freikriegen, die Gedanken ein bisschen sortieren. Es ist so wichtig, sich diese kleinen Auszeiten zu nehmen, gerade wenn man sonst so viel zu jonglieren hat.

Ich weiß, dass es nicht immer einfach ist, diesen Spagat zwischen Organisation und Improvisation zu schaffen. Aber irgendwie geht es immer weiter. Schritt für Schritt, Tetris-Stein für Tetris-Stein.

Alles Liebe,
Ilka

„Persönliche Assistenz: Vom Kampf um Rechte zur Chance auf Selbstbestimmung“

„Persönliche Assistenz: Vom Kampf um Rechte zur Chance auf Selbstbestimmung“

Von Ilka Hannig

Die persönliche Assistenz ermöglicht Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben. Sie bietet individuelle Unterstützung in Bereichen wie Arbeit, Schule, Pflege, Haushalt, Freizeit und Elternschaft. Doch dieser Weg zur Selbstbestimmung war lang – und ist es noch immer.

Bereits in den 1970er Jahren begann die sogenannte „Krüppelbewegung“, sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen starkzumachen. Es ging darum, gesellschaftliche Barrieren einzureißen und echte Teilhabe zu ermöglichen. In den 1980er Jahren nahm die Idee der persönlichen Assistenz in Deutschland Formen an. Inspiriert von der amerikanischen Independent-Living-Bewegung entstanden hierzulande die ersten „Zentren für Selbstbestimmtes Leben“, die Menschen mit Behinderungen dabei unterstützten, ihre Assistenz eigenständig zu organisieren. 1991 schlossen sich diese Initiativen zur „Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V.“ (ISL) zusammen.

Mit dem Bundesteilhabegesetz 2020 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Menschen mit Behinderungen haben seitdem einen Rechtsanspruch auf persönliche Assistenz. Doch die Umsetzung des Gesetzes gestaltet sich schwierig. Von Bundesland zu Bundesland gibt es große Unterschiede, viele Betroffene scheitern an bürokratischen Hürden. Besonders belastend ist der Fachkräftemangel: Es fehlen qualifizierte Assistenzkräfte, was zu Versorgungsengpässen führt.

Die Politik bemüht sich, diese Herausforderungen anzugehen, doch der Weg zu einer flächendeckenden und gerechten Versorgung bleibt steinig. Umso wichtiger ist es, dass Menschen mit Behinderungen eine starke Stimme bekommen – und dass innovative Lösungen wie meine Notfall-Assistenz-App die bestehenden Lücken schließen können. Denn es geht nicht nur um Assistenz, es geht um echte Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben für alle.

Ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Hallo,

heute war ein ziemlich intensiver Tag. Ich habe den ganzen Tag daran gearbeitet, meine Notfall-Assistenz-App weiter bekannt zu machen und neue Kontakte zu knüpfen. Irgendwie fühlt es sich an, als würde sich gerade richtig was bewegen.

Ich habe auf LinkedIn weitergenetzwerkt und mein Konzept vorgestellt. Es ist spannend zu sehen, wie viele unterschiedliche Menschen sich dafür interessieren und wie offen sie sind. Jedes neue Gespräch, jeder Kontakt gibt mir das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Um noch mehr Reichweite zu bekommen, habe ich auch einen neuen Post auf „Nebenan.de“ veröffentlicht. Mir ist wichtig, die App nicht nur digital, sondern auch ganz lokal bekannt zu machen. Es tut gut zu sehen, dass meine Idee auch in meiner direkten Umgebung auf Interesse stößt.

Auf Instagram habe ich ebenfalls meine App-Idee vorgestellt. Es war zwar nur ein kleiner Schritt, aber ich hoffe, dass er dazu beiträgt, die richtigen Menschen zu erreichen – sei es Assistenznehmer, Assistenten oder einfach Menschen, die das Projekt unterstützen möchten.

Heute bin ich dann auch noch einen ganz persönlichen Schritt gegangen: Ich habe alle meine WhatsApp-Kontakte über die App informiert und direkt das Feedback-Formular mitgeschickt. Das war schon ein bisschen aufregend, denn es ist immer was anderes, ob man eine Idee öffentlich teilt oder direkt an Freunde und Bekannte herantritt. Aber ich dachte mir: Wenn ich wirklich an meine Idee glaube, dann sollte ich auch den Mut haben, sie mit den Menschen zu teilen, die mir nahestehen.

Das Feedback, das ich heute erhalten habe, war wirklich hilfreich. Es hilft mir nicht nur, die App weiterzuentwickeln, sondern gibt mir auch immer wieder neuen Mut. Es ist schön zu merken, dass meine Idee nicht nur in meinem Kopf funktioniert, sondern auch bei anderen ankommt.

Ich habe außerdem wichtige Pflege- und Gesundheitsorganisationen kontaktiert, darunter die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, den Caritasverband Berlin, den Verband für Anthroposophische Pflege und die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin. Ich weiß, dass es noch ein langer Weg ist, bis meine App wirklich ankommt, aber jeder Kontakt ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Ein besonderer Versuch heute war die Gründung einer eigenen Telegram-Gruppe. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem sich Menschen rund um die App austauschen können – ehrlich, offen und konstruktiv. Leider hat es heute noch nicht ganz geklappt, aber ich gebe nicht auf. Morgen starte ich einen neuen Versuch.

Natürlich gibt es auch Menschen, die sagen, dass meine Idee zu groß gedacht ist. Aber ich denke, genau diese Idee braucht große Gedanken, damit sie laufen lernt. Und ja, ich habe auch ein wenig Respekt vor dem, was ich tue – und das ist gut so. Doch ich glaube, meine Idee braucht auch einen Rebellen, jemanden, der bereit ist, aus dem Rahmen zu fallen, um die Power aufzubringen, die es braucht.

Angst habe ich nicht. Denn ehrlich gesagt: Was habe ich zu verlieren? Ich kann doch nur gewinnen. Ich gehe Schritt für Schritt, immer weiter, und schaue einfach, wie weit ich komme. Wenn die Idee funktionieren soll, dann wird sie auch funktionieren.

Mir ist klar, dass es erstmal eine Menge Arbeit ist. Vielleicht wird es auch ein irre langer Weg. Aber wenn man etwas wirklich verändern möchte, dann muss man irgendwann den ersten Schritt gehen. Und genau das tue ich gerade. Ich bin losgegangen. Und wer weiß, wohin dieser Weg mich noch führen wird.

Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen. Und ich bin echt dankbar für jede Unterstützung, für jedes Feedback und für jede Stimme, die mir zeigt: „Hey, das könnte wirklich funktionieren!“

Alles Liebe,
Ilka

Warm ich die Notfall-Assistenz-App entwickelt habe: Meine Geschichte

Hallo,

Manchmal entstehen die besten Ideen aus dem eigenen Alltag – so war es auch bei mir. Mein Name ist Ilka Hannig, ich bin 46 Jahre alt, lebe im Rollstuhl und bin auf persönliche Assistenz angewiesen. Das persönliche Budget ermöglicht mir ein selbstbestimmtes Leben, doch das System hat Lücken, die meinen Alltag immer wieder ins Wanken bringen.

Eines der größten Probleme ist die spontane Personalabdeckung bei Krankheitsausfällen oder Notfällen. Es gab Tage, an denen ich nicht wusste, ob ich die notwendige Unterstützung bekomme. Das bedeutete für mich: Termine absagen, Pläne umwerfen und vor allem das Gefühl, in meiner Selbstständigkeit massiv eingeschränkt zu sein.

Diese Situationen waren der Auslöser für meine Idee: Eine Notfall-Assistenz-App, die schnell und unkompliziert Assistenznehmer und qualifizierte Assistenzkräfte zusammenbringt. Eine digitale Lösung, die nicht nur mir, sondern vielen anderen Menschen mit Assistenzbedarf helfen könnte, den Alltag leichter zu bewältigen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Mut es braucht, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen – besonders, wenn man in voller Erwerbsminderung ist und von der Grundsicherung lebt. Doch ich glaube fest daran, dass diese App nicht nur mir eine Perspektive bieten könnte, sondern auch vielen anderen Menschen im Bereich Pflege und Assistenz. Es geht um Inklusion, um die Wertschätzung des Berufs der Assistenzkräfte und um eine echte Unterstützung im Pflege- und Gesundheitswesen.

Ich freue mich über jeden, der mich auf diesem Weg begleitet, mir Feedback gibt oder Ideen einbringt. Schreibt mir gerne direkt oder nutzt mein Feedback-Formular:

Zum Feedback-Formular

https://forms.gle/EHgB9xzge89k7mJv8

Gemeinsam können wir vielleicht wirklich etwas bewegen!

Eine digitale Revolution für die persönliche Assistenz – Zeit für echte Veränderung!

Die persönliche Assistenz ist ein wesentlicher Bestandteil der Inklusion und ermöglicht vielen Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben. Doch die Realität sieht oft anders aus: Personalmangel, hohe Fluktuation und unvorhersehbare Ausfälle machen das Leben für Assistenznehmende zu einem täglichen Kraftakt. Die Bürokratie erschwert den Zugang zu Assistenzleistungen zusätzlich, während Assistent:innen häufig unter prekären Bedingungen arbeiten.

Ich lebe selbst mit persönlicher Assistenz und weiß, wie existenziell sie für mich und viele andere ist. Doch die aktuelle Situation ist unhaltbar. Es gibt keinen verlässlichen Notfallplan, wenn jemand ausfällt. Es gibt keine zentrale Plattform, die Assistenzkräfte effizient vermittelt. Die Politik diskutiert über Fachkräftemangel, doch in diesem Bereich fehlt es an kreativen Lösungen und digitalen Innovationen. Genau hier setzt meine Idee an.

Meine App soll die Vermittlung von Assistenzkräften revolutionieren. Eine digitale Plattform, die in Echtzeit Assistenzkräfte mit Assistenznehmer:innen verbindet. Schnell, zuverlässig und sicher. Sie schafft eine Win-Win-Situation für alle: Assistenznehmende haben mehr Planungssicherheit, Assistent:innen finden leichter passende Einsätze und auch Pflegeeinrichtungen könnten von einer flexiblen Notfalllösung profitieren. Diese Idee füllt eine massive Lücke im System – und genau deshalb ist sie so wichtig.

Doch um sie zu realisieren, brauche ich Unterstützung. Ich habe bereits Entwickler, die bereit sind, das Projekt mit mir umzusetzen. Was fehlt, sind finanzielle Mittel, politische Unterstützung und ein Netzwerk an Menschen, die verstehen, dass wir hier nicht über ein Luxusproblem sprechen, sondern über Grundrechte und Lebensqualität.

Die Politik muss endlich erkennen, dass persönliche Assistenz und Pflege fundamental für eine inklusive Gesellschaft sind. Es braucht bessere Arbeitsbedingungen für Assistenzkräfte, weniger Bürokratie für Assistenznehmende und eine digitale Infrastruktur, die all das effizient verbindet. Meine App kann dabei ein entscheidender Baustein sein. Doch dafür brauche ich Menschen, die mit mir daran glauben und bereit sind, neue Wege zu gehen.

Lasst uns gemeinsam diese Idee auf stabile Füße stellen – für mehr Selbstbestimmung, für bessere Arbeitsbedingungen und für eine gerechtere Gesellschaft!

Ein Tag voller Fortschritte und neuer Verbindungen

Hallo zusammen,

heute war ein Tag voller Energie und positiver Entwicklungen für mein Herzensprojekt, die Notfall-Assistenz-App. Ich möchte euch gerne an meinen Fortschritten und Erlebnissen teilhaben lassen.

Netzwerken für mehr Reichweite

Ich habe zahlreiche Kontakte in meinen Social-Media-Kanälen angeschrieben, um die Bekanntheit meines Konzepts zu steigern. Die Resonanz war überwältigend! Besonders aus Bayern und verschiedenen Branchen erhielt ich wertvolles Feedback, das mir neue Perspektiven eröffnet hat.

Kooperationen in Aussicht

Ein besonders spannender Vorschlag kam heute auf mich zu: Die Möglichkeit, mit einem Verband zusammenzuarbeiten, um eine Förderung über Aktion Mensch zu erhalten. In diesem Zusammenhang plane ich, Kontakt mit dem Deutschen Behindertenrat aufzunehmen. Die Aussicht auf eine solche Partnerschaft erfüllt mich mit großer Hoffnung.

Gezielte Ansprache von Entscheidungsträgern

Um weitere Unterstützung zu gewinnen, habe ich intensiv nach Ansprechpartnern in Politik, Pflege und Versicherungen gesucht. Dabei habe ich eine professionelle E-Mail erstellt und an Krankenkassen, Versicherungen und relevante Organisationen versendet. Ein integriertes Feedback-Formular soll dabei helfen, strukturiertes und konstruktives Feedback zu sammeln.

Wachsendes Netzwerk auf LinkedIn

Mein LinkedIn-Netzwerk wächst stetig, und ich freue mich über die neuen Kontakte, die sich für mein Projekt interessieren. Der Austausch mit euch allen motiviert mich ungemein und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Vorbereitung auf wichtige Gespräche

In den kommenden Tagen steht ein bedeutendes Treffen mit dem Berliner Assistenz Verein (BAV) und weiteren Institutionen an. Ich bereite mich intensiv darauf vor, um mein Projekt weiter voranzubringen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Ich bin dankbar für die Unterstützung und das Interesse, das mir entgegengebracht wird. Gemeinsam können wir viel bewegen!

Alles Liebe,
Ilka

Ein langer Tag, ein wichtiger Tag – und das Gefühl, dass es weitergeht

Hallo,

Heute war ein Tag, der mich tief bewegt hat. Einer von diesen Tagen, an denen man so viele Eindrücke sammelt, dass man abends kaum noch weiß, wo man anfangen soll, um sie zu verarbeiten. Ein Tag voller Gespräche, voller Erkenntnisse – und voller Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Es begann mit einem langen und intensiven Gespräch mit Herrn Böhmer vom BAV. Dreieinhalb Stunden. Dreieinhalb Stunden, in denen wir über all die Herausforderungen gesprochen haben, die Menschen mit Assistenzbedarf tagtäglich bewältigen müssen. Besonders darüber, wie schwierig es ist, Assistenzkräfte im persönlichen Budget zu finden – und sie langfristig zu halten. Die Fluktuation ist enorm, Bewerber sind oft unvorbereitet, es fehlt an Unterstützung bei der Personalgewinnung. Es gibt keine richtige Struktur, kein System, das hier wirklich hilft.

Und dann das, was mir immer wieder schmerzhaft bewusst wird: Was passiert im Notfall? Was, wenn eine Assistenzkraft plötzlich ausfällt? Was, wenn niemand einspringen kann? Es gibt keine echte Lösung. Keine Plattform, die in solchen Momenten vermittelt. Und genau das darf nicht so bleiben.

Es war ein Gespräch, das mich aufgewühlt hat, aber auch eines, das mir Hoffnung gibt. Denn es hat gezeigt: Das Problem ist real. Aber es gibt Menschen, die zuhören. Und in den nächsten Wochen werde ich mich mit meinem Bearbeiter im Lageso treffen, um diese Problematik noch einmal ganz offiziell vorzutragen. Vielleicht ist das der nächste Schritt in die richtige Richtung.

Doch damit war der Tag noch lange nicht vorbei. Ich habe mich mit einem persönlichen Assistenten unterhalten – ein Gespräch, das mir noch einmal klargemacht hat, wie prekär die Situation ist. Wie sehr sich Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, mehr Sicherheit, mehr Struktur und vor allem mehr Anerkennung wünschen. Persönliche Assistenz ist nicht einfach nur ein Job – es ist eine Verantwortung, eine Bindung, eine Aufgabe, die mehr Wertschätzung verdient.

Zwischendurch war ich in einer Telegram-Gruppe aktiv, in der sich Assistenznehmer austauschen. Echte Geschichten, echte Sorgen, echte Menschen, die von denselben Problemen erzählen. Menschen, die sich nicht gehört fühlen, die sich oft alleingelassen fühlen. Und ich dachte mir: Genau deshalb mache ich das hier. Weil sich das ändern muss.

Mein LinkedIn-Netzwerk wächst weiter, immer mehr Leute interessieren sich für meine Idee. Es ist verrückt – ich habe diese App-Idee einfach aus dem echten Leben heraus entwickelt, aus einer Notwendigkeit, weil sie mir selbst fehlt. Und jetzt sehe ich, wie viele andere genau dasselbe empfinden.

Heute war ein langer Tag. Ein Tag, der mich erschöpft, aber auch gestärkt hat. Weil ich sehe, dass sich etwas bewegt. Weil ich weiß, dass es sich lohnt, weiterzumachen. Weil ich das Gefühl habe, dass ich nicht nur für mich kämpfe, sondern für etwas, das vielen Menschen helfen kann.

Ich bin müde, mein Kopf ist voll, aber mein Herz sagt mir: Dranbleiben. Weitergehen. Noch ist nichts entschieden – aber das könnte der Anfang von etwas sein.

Alles Liebe,
Ilka