Zwischen Organisation und Improvisation – Ein Tag im Assistenz-Tetris

Hallo,

heute war einer dieser Tage, an denen ich mal wieder gemerkt habe, wie sehr sich mein Alltag zwischen Planung und Improvisation bewegt. Eigentlich fing alles ganz ruhig an: Ich schrieb am Morgen einen kleinen Artikel zur Geschichte der persönlichen Assistenz. Es tut gut, sich mit den Wurzeln und Entwicklungen dieses wichtigen Themas zu beschäftigen. Gerade, weil ich jeden Tag selbst damit lebe und arbeite, ist es spannend, den Blick auch mal zurückzuwerfen.

Danach habe ich ein bisschen meine Social-Media-Kontakte gepflegt. Ich merke immer wieder, wie wertvoll diese Vernetzung ist. Manchmal sind es nur kleine Gespräche, ein kurzer Austausch, aber oft entstehen daraus neue Ideen oder einfach ein gutes Gefühl von Gemeinschaft.

Ab Mittag war dann Schluss mit der Ruhe. Ich habe mich intensiv mit meinem persönlichen Budget beschäftigt, oder besser gesagt: Ich habe für morgen eine Teamsitzung vorbereitet und einen Dienstplan geschrieben. Vier Assistenten habe ich derzeit – obwohl ich eigentlich sechs haben dürfte. Aber es ist wie so oft: Es kommen und gehen mehr Assistenten, als es mir lieb ist. Nicht, weil sie schlechte Arbeit leisten, sondern oft aus ganz persönlichen Gründen.

Manchmal fühlt es sich an, als wäre mein Leben ein bisschen wie Tetris. Ich schiebe die einzelnen Teile hin und her, versuche, sie passend zu machen, und hoffe, dass am Ende alles irgendwie aufgeht. Aber wie bei Tetris gibt es auch diese Momente, in denen nichts passt und man einfach nur improvisieren muss. Das ist manchmal herausfordernd, aber es zeigt mir auch immer wieder, wie stark ich in diesem ganzen Organisationschaos geworden bin.

Irgendwann am Nachmittag habe ich mir dann bewusst eine Pause gegönnt. Ich glaube, das war auch nötig. Einfach mal durchatmen, den Kopf freikriegen, die Gedanken ein bisschen sortieren. Es ist so wichtig, sich diese kleinen Auszeiten zu nehmen, gerade wenn man sonst so viel zu jonglieren hat.

Ich weiß, dass es nicht immer einfach ist, diesen Spagat zwischen Organisation und Improvisation zu schaffen. Aber irgendwie geht es immer weiter. Schritt für Schritt, Tetris-Stein für Tetris-Stein.

Alles Liebe,
Ilka

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