„Ein Tag voller Worte, Grenzen und Stärke“

Persönlicher Blogeintrag – 05.12.2025

Heute war ein wirklich intensiver Tag – einer von denen, an denen der Kopf auf Hochtouren läuft und das Herz trotzdem Schritt halten muss.

Der Vormittag begann schon mit einer inneren Unruhe. Ich wusste, dass heute meine Teamsitzung ansteht – eine, die wichtig ist, notwendig ist und die klare Worte braucht. Und klare Grenzen. Solche Tage fordern mich besonders, weil ich als Arbeitgeberin funktionieren muss, während ich als Mensch gleichzeitig spüre, wie viel auf dem Spiel steht.

Zwischendurch war ich kurz draußen. Ein kleiner Spaziergang, nur ein paar Minuten frische Luft, aber genau richtig, um meine Gedanken zu sortieren. Danach habe ich mich für einen Moment hingelegt, einfach um zu atmen und meinen Puls runterzubekommen. Und es hat geholfen. Als ich wieder aufstand, waren die Worte da. Die richtigen Worte.

Dann die Teamsitzung.
Ich war ehrlich, ruhig, professionell – und deutlich. Ich habe Grenzen gesetzt, die gesetzt werden mussten, ohne laut zu werden, ohne jemanden bloßzustellen. Ich habe erklärt, warum bestimmte Dinge so wichtig sind, warum Verlässlichkeit im Assistenzteam kein „Nice to have“ ist, sondern für mich lebensnotwendig.

Und ich glaube… ich habe das ganz gut gemacht.
Die Stimmung war respektvoll, die Worte sind angekommen. Aber natürlich hat es Kraft gekostet. Sehr viel sogar.

Jetzt sitze ich hier, spüre die Erschöpfung, aber auch eine leise Zufriedenheit. Ich habe mich heute behauptet – für mich, für meine Sicherheit und für ein Team, das funktionieren muss.

Und das fühlt sich richtig an. 🌻

Alles Liebe
Ilka

„Zwischen Erledigungen, Gedanken und einem leisen Zittern im Bauch“**

Tagesnotiz – 04. Dezember 2025

Heute war ich irgendwie viel unterwegs – so viele kleine Erledigungen, die sich über Tage angesammelt hatten.
Also zog ich los: erst zu Rossmann, dann zu Rewe, dann in den Blumenladen.
Ich glaube, der halbe Vormittag ging allein fürs Besorgen drauf.
Ich habe kleine Geschenke gekauft, die ich in den nächsten Tagen verschenken möchte.
Das tat gut. Es lenkte mich ab, hielt meinen Kopf beschäftigt.

Und gleichzeitig war ich gedanklich schon ganz woanders:
bei der Teamsitzung morgen.

Ich habe das schon so oft gemacht, und doch fühlt es sich diesmal anders an.
Diese Sitzung fordert mich heraus.
Ich muss klare Grenzen setzen, deutliche Worte finden – und ich weiß, dass es emotional werden kann.
Ich mag es nicht, wenn Stimmen laut werden oder Menschen unfair kommunizieren.
Aber genau das kann morgen passieren.

Also übe ich heute: ruhig bleiben, tief atmen, innerlich stabil sein.
Ich darf mir meine Unruhe nicht anmerken lassen –
auch wenn sie in mir manchmal ziemlich laut ist.

Am Nachmittag war ich noch länger spazieren.
Das war wichtig.
Bewegung sortiert meinen Kopf, legt etwas Ruhe über das Herz.
Und ehrlich gesagt: Nach den Vorbereitungen für morgen
musste ich mich einfach ausruhen.

Ich weiß, dass ich das morgen kann.
Ich habe mir über Jahre beigebracht, in schwierigen Situationen Haltung zu bewahren.
Und trotzdem… morgen wird ein Tag, an dem ich besonders gut für mich sorgen muss.

Jetzt liege ich hier, atme tief –
und vertraue darauf, dass ich morgen die richtigen Worte finden werde.

Alles Liebe
Ilka 

„Ein Tag voller Austausch, Fragen und leiser Hoffnung“

Persönliche Notiz – 03. Dezember 2025

Heute war ein Tag, der gleichzeitig schwer und leicht war, laut und leise, fordernd und nährend. Einer dieser Tage, an denen ich spüre, wie eng mein persönliches Leben und der politische Raum miteinander verwoben sind.

Der 3. Dezember ist der Europäische Tag für Menschen mit Behinderungen – ein Tag, der mir jedes Jahr etwas bedeutet. Und so habe ich den Vormittag damit verbracht, viel Netzwerkarbeit zu machen, zahlreiche Nachrichten zu beantworten und mich mit Menschen auszutauschen, die sich genauso wie ich für Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz stark machen.
Es gab heute wirklich viel zu erzählen, zu teilen, weiterzudenken.

Gleichzeitig war heute auch ein politisch bedeutsamer Tag:
Im Haushaltsausschuss des Abgeordnetenhauses stand erneut die Frage der Refinanzierung des Tarifvertrags für Assistenzkräfte im Persönlichen Budget im Arbeitgebermodell auf der Tagesordnung.
Eine Entscheidung, die über die Lebensrealität so vieler Menschen bestimmt – über Freiheit oder Abhängigkeit, über Stabilität oder ständige Angst.

Ich habe noch nicht alle Informationen, was heute final herausgekommen ist. Deshalb warte ich bewusst, bis klarere Fakten da sind.
Aber: Es liegt etwas Positives in der Luft.
Etwas Hoffnung, etwas Bewegung, etwas, das sich nach „Wir haben euch gehört“ anfühlt.

Dieses Thema hat mich heute auch in meinen Mitarbeitergesprächen begleitet.
Viele meiner Assistent*innen fragen sich – verständlicherweise – wie es ab Januar 2026 weitergeht.
Und ich kann nur ehrlich sein: „Ich weiß es noch nicht. Ich warte wie ihr.“
Mehr wäre heute nicht wahr gewesen.

Zwischendurch habe ich mich einfach hingelegt und geschlafen. Mein Körper wollte das, mein Kopf brauchte es.

Am Abend war ich dann bei der Veranstaltung „Gemeinsam am Tisch“ im Theater an der Parkaue – ein warmherziger Raum, ein gutes Essen, kluge Worte, ehrlicher Austausch über Inklusion und Teilhabe.
Es tat gut, dort zu sein. Zu hören. Zu sprechen. Einfach mitzuschwingen.

Jetzt liege ich wieder halb durchgefroren in meinem Bett – wie jedes Mal, wenn ich abends lange unterwegs war.
Aber innerlich bin ich warm.
Ich bin zufrieden.
Müde auf eine gute Art.

Und ich hoffe ganz leise, dass die Politik heute wirklich etwas bewegt hat.
Für uns alle.

Alles Liebe
Ilka 

„Ein Tag zwischen Tradition, Verantwortung und innerer Stärke“

Persönlicher Blogeintrag – 2. Dezember 2025

Gestern Vormittag saß ich zuerst an etwas Bürokratie für mein Persönliches Budget und habe ein paar Dokumentationspflichten für meinen Verein erledigt. Nichts Großes – aber notwendig, damit alles weiterläuft und ich nicht den Überblick verliere.

Am Nachmittag war ich dann länger spazieren. Ich brauchte frische Luft und etwas Raum, um meine Gedanken zu sortieren. Und gegen Abend ging es für mich zur Weihnachtsfeier der Diakonie – dorthin, wo auch mein Ehrenamt verankert ist.

Es war ein wunderschönes vorweihnachtliches Hoffest:
✨ Feuerschalen,
✨ Glühwein,
✨ Bratwurst,
✨ Waffeln,
✨ warme Worte und liebe Menschen.

Seit 14 Jahren ist dieses Fest für mich ein kleines Ritual – es läutet meine Adventszeit ein. Und genau dieses vertraute Gefühl tat mir gestern unheimlich gut.

Gegen 23 Uhr lag ich dann erschöpft, aber erfüllt in meinem Bett.

Und heute… heute wäre eigentlich wieder eine große Demo vor dem Abgeordnetenhaus gewesen – wegen der erneuten Abstimmung zur Refinanzierung der Tarifverträge im Persönlichen Budget im Arbeitgebermodell. In Gedanken bin ich dort, bei all den Menschen, die für ihre und unsere Rechte kämpfen.

Aber ich schaffe es heute nicht selbst hinzugehen, denn heute Abend habe ich eine Veranstaltung, auf die ich mich schon lange freue:

„Gemeinsam am Tisch – Teilhabe und Inklusion“
Theater an der Parkaue, Bühne 3, 19:00 Uhr

Es war nicht leicht, an Karten zu kommen – umso mehr bedeutet es mir, heute dort zu sein. Genau solche Räume brauchen wir, um über gerechte Teilhabe, echte Inklusion und die Zukunft unserer Strukturen nachzudenken.

Manchmal muss man Prioritäten setzen – und heute ist einer dieser Tage.
In Gedanken stehe ich vor dem Abgeordnetenhaus, aber mein Weg führt mich heute Abend an einen anderen wichtigen Ort.

 Der Kampf geht weiter – an vielen Orten gleichzeitig.

Alles Liebe
Ilka 

Ein stiller Start in eine Woche, die Kraft braucht.

Tagesnotiz – 01. Dezember 2025

Heute war ein ruhiger Tag – genau der richtige Start in einen Dezember, der für mich noch viele Aufgaben bereithält.
Ich habe etwas Bürokratie erledigt und ein paar Dinge sortiert, die noch auf meinem Tisch lagen.

Später hat mich eine Freundin ganz spontan abgeholt, und wir waren lange spazieren. Diese Momente tun gut – einfach laufen, reden, schweigen, atmen. Ohne Plan, ohne Druck.
Vielleicht brauchte ich genau das, denn innerlich war ich heute eher still. Manchmal ziehe ich diese leisen Tage vor, gerade wenn viel in mir arbeitet.

Diese Woche werde ich wieder voll in meiner Rolle als Arbeitgeberin und Vorsitzende sein müssen. Die bevorstehende Teamsitzung wird anspruchsvoll, und ich bereite mich intensiv darauf vor. Es braucht klare Worte, Ruhe und Führung – und gleichzeitig Herz. Eine Kommunikation, die lösungsorientiert bleibt, auch wenn manche Themen schwer sind.

Ich weiß, dass ich das kann.
Aber heute durfte es nochmal still sein.
Morgen geht es weiter – Schritt für Schritt, gut vorbereitet und mit neuer Kraft.

 Alles Liebe
Ilka

„Ein Sonntag, der eigentlich keiner sein wollte.“

🌻 Tagesnotiz – 30. November 2025

Heute dachte ich wirklich: „Okay, heute mache ich einfach nur Sonntag.“
Ein bisschen Ruhe, ein bisschen Seele baumeln lassen – das war der Plan.
Aber wie das Leben so spielt, fiel mein Spätdienst spontan aus und damit waren meine Pläne für Ruhe und Entspannung wieder einmal dahin.

Also atmete ich tief durch, setzte mich hin und machte… neue Pläne. Für morgen.
Manchmal geht es eben nicht anders.

Morgen werde ich mit meinem Business-Team telefonieren und ein paar strategische Dinge besprechen. Danach mache ich nochmal Werbung für den Infoabend am 8. Dezember – ein wichtiges Format, und ich möchte, dass es die richtigen Menschen erreicht.
Dazu kommen Netzwerkarbeit und meine Dokumentationspflichten, die ja nie verschwinden, auch wenn ich mir manchmal wünschen würde, sie würden es tun.

Ich werde mich auch darum kümmern, noch ein Vereinstreffen zu organisieren, damit wir endlich die überarbeitete Satzung an das Finanzamt weiterleiten können.
Das muss jetzt alles Schritt für Schritt vorbereitet werden.

Heute habe ich allerdings bewusst nochmal viel ausgeruht. Einfach, weil ich es brauche.
Und ich nehme mir fest vor, diese kleinen Ruheinseln auch morgen irgendwo mit einzubauen – denn ab Dienstag ist meine Woche so voll, dass ich wahrscheinlich kaum Zeit für mich finden werde. Die Termine gehen bis nächsten Montag durch.

Und weil ich wieder mehr auf mich achten muss, habe ich heute begonnen, morgens mit einem Proteinshake zu starten.
Nicht, weil ich irgendeinem Trend folgen will – sondern weil ich und das Frühstück erst wieder einen guten Weg zueinander finden müssen.
Ich hoffe, das funktioniert. Ich werde nächste Woche jede Menge Energie brauchen.

Alles Liebe
Ilka 🌻

„Ein Tag zwischen Linsensuppe, Blumen & Gedanken, die nach Wärme verlangen.“

Tagesnotiz – 29. November 2025

Heute war ein ruhiger, weicher Tag – genau so, wie ich ihn brauchte.

Am Vormittag war ich erstmal einkaufen, weil ich mir heute unbedingt eine Linsensuppe kochen lassen wollte. Etwas Warmes, Herzhaftes – ein kleines Soulfood, das von innen wärmt. Und dann landeten auch noch ein paar schöne Blumen im Einkaufskorb. Ich mag es, wenn frische Blumen meine Wohnung ein bisschen heller machen, gerade an solchen grauen Tagen.

Danach bin ich eine Runde spazieren gegangen. Einfach laufen, atmen, Kopf freibekommen. Es tut gut, wenn Berlin einmal nicht laut ist, sondern einfach nur Hintergrundrauschen hat.

Den Nachmittag habe ich mir dann wieder richtig gemütlich gemacht. Meine Samtpfoten fanden das übrigens hervorragend – es war wieder Kuschelzeit. Oska hat es sich sofort auf meinem Schoß bequem gemacht, als hätte er nur darauf gewartet, dass ich endlich still sitze. Diese kleinen Fellherzen spüren einfach alles.

Später gab es dann noch einen Glühwein mit einer Freundin und wir haben viel gequatscht. Wirklich viel. Ich habe gerade vieles im Kopf – und reden hilft. Manchmal ist es genau das, was einen wieder sortiert.

Zum Abend hin habe ich noch etwas Dokumentationsarbeit für meinen Verein erledigt. Ein paar Dinge, die liegen geblieben waren. Es tat gut, sie zu erledigen und den Überblick zurückzubekommen.

Jetzt liege ich hier, erschöpft und gleichzeitig ruhig, und schreibe diese Zeilen.
Ein Tag voller kleiner Momente – unspektakulär, aber wertvoll. 💛

Alles Liebe
Ilka

„Ein langer Tag voller Herzmomente.“

Tagesnotiz – 28. November 2025

Heute brauchte es am Morgen definitiv eine Tasse Kaffee mehr… vielleicht sogar zwei.
Ich war noch müde von den letzten Tagen, aber ich setzte mich langsam auf, atmete durch – und da war er schon: mein Oska. Meine kleine Samtpfote. Er sprang wie selbstverständlich auf meinen Schoß, rollte sich ein und forderte seine Kuschelzeit ein. Und ganz ehrlich? Das war der beste Start, den ich heute hätte haben können. Sein warmes Gewicht, sein Schnurren – das erdet mich immer sofort.

Danach habe ich etwas Bürokratie erledigt, die in den letzten Tagen liegen geblieben war. Einfach Schritt für Schritt.
Später machte ich einen kleinen Spaziergang über den Friedhof vor meinem Haus. Ich mag diese Ruhe dort, dieses Atmen zwischen Bäumen und Erinnerungen. Heute tat das besonders gut.

Gegen Mittag machte ich mich dann auf den Weg zur Getsemanekirche – zum Abschiedsgottesdienst für Herrn Müller, den Leiter der kirchlichen Telefonseelsorge Berlin.
37 Jahre hat er dort gearbeitet. 37 Jahre für Menschen in Not, für Einsame, für Verzweifelte, für Suchende.
Und nun geht er in den Ruhestand.

Es fiel mir ehrlich gesagt schwer, mir diese Arbeit ohne ihn vorzustellen.

Der Gottesdienst war unglaublich berührend.
Die Kirche war voll mit wichtigen Menschen aus Politik, Kirche, Diakonie – sogar der Bürgermeister von Berlin und Raed Saleh waren da. Aber am meisten ging mir die Atmosphäre ans Herz: so viel Wärme, Anerkennung, Dankbarkeit. Ein ehrlicher Abschied, der tief ging. Ich hatte mehrmals Gänsehaut.

Hinterher gab es noch einen kleinen Austausch, viele wertschätzende Worte, und ich fuhr wirklich bewegt wieder nach Hause.

Am Abend war ich noch bei meinem Mann zum Essen eingeladen. Das tat gut – einfach sitzen, reden, lachen, zur Ruhe kommen.
Und weil mein Kopf nie so ganz stillsteht, habe ich später zu Hause schon Termine und Pläne für die kommende Woche sortiert. Da ist tatsächlich jeden Tag etwas los… aber das ist okay.

Und jetzt?
Jetzt liege ich im Bett, müde, erfüllt und irgendwie weich im Herzen. Es war ein langer Tag – aber ein schöner, voller Menschlichkeit und leiser, wichtiger Momente.

Alles Liebe
Ilka

Nachtgedanken – 27./28. November 2025


Ein persönlicher Eintrag

Ich dachte mir… wenn ich sowieso wieder nicht schlafen kann, fange ich einfach an zu schreiben. So, wie ich es fühle. Ohne Punkt, Komma oder perfekte Form — einfach in meiner Sprache.

In den letzten vier Tagen musste ich mich ziemlich plötzlich zurückziehen. Es war nicht geplant. Aber notwendig.
Ich musste etwas in mir verdauen, etwas, das mich sehr getroffen hat. Und ich habe dabei eine wichtige Lektion gelernt:

👉 Ich kann nicht für jeden die Welt retten. Wenn ich mich dabei selbst vergesse, gehe ich kaputt.
Und genau das darf ich nicht mehr zulassen.

Also habe ich mich zurückgezogen — ganz bewusst.
Ich bin still geworden. Sehr still.
Ich habe kaum gesprochen, kaum kommentiert, nicht viel bewertet. Ich habe beobachtet. Ich habe zwischen den ungesagten Worten zugehört.
Und ich habe für mich Entscheidungen getroffen.

Ich habe Filme geschaut, gegessen, geschlafen.
Ich habe geweint.
Nicht tief und dramatisch, sondern dieses leise Weinen, das kommt, wenn die Seele endlich Luft bekommt und sich traut, auszumisten.
Weil einfach zu viel Müll reingekommen ist, der da nicht hingehört.

Diese plötzlichen Auszeiten — die brauche ich.
Immer dann, wenn etwas oder jemand mir zu nah gekommen ist oder mich verletzt hat.
Dann ziehe ich mich zurück, ohne groß zu fragen oder mich zu erklären.
Bis ich meine innere Stimme wieder höre.
Bis mein Herz wieder klar sagt: So, jetzt weiter.

Und weißt du was? Genau in diesen Momenten wachse ich.
Leise.
Für mich.
Und ein Stück über mich hinaus.

Morgen — oder besser: heute — starte ich wieder.
Etwas leiser. Etwas klarer. Etwas mehr bei mir. 💜

— Ilka

„Heute brauchte ich einfach Stille.“

Ich habe mich heute in meine Wohnung zurückgezogen, eingewickelt in eine Decke – wie in eine kleine Höhle, weit weg von allem, was da draußen gerade laut ist.
Ich wollte nichts hören, nichts sehen, nichts erklären müssen.
Ich wollte einfach nur Stille.

Heute war ein Tag, an dem meine Seele Ruhe gebraucht hat.
Keinen Austausch.
Kein Funktionieren.
Kein Kämpfen.

Nur Atmen.
Nur Sein.
Nur Ich.

Vielleicht ist das manchmal die ehrlichste Form von Selbstfürsorge:
alles leise drehen.

Und das habe ich heute gemacht – ohne mich zu rechtfertigen, ohne mich zu erklären.
Ich habe mir erlaubt, für einen Moment einfach abzuschalten.

Morgen bin ich wieder da.
Mit neuer Kraft.
Mit einem klareren Kopf.
Und mit mir selbst wieder ein Stück näher. 

– Ilka