Tagesnotiz – 16.09.2026
Heute habe ich mich wieder viel mit meinem Spendenaufruf und meinem Herzenswunsch beschäftigt.
Und ehrlich gesagt haben mich manche Kommentare der letzten Tage auch verletzt. Denn ich sage immer wieder ganz deutlich: Jede Spende ist freiwillig. Niemand muss spenden, niemand muss meinen Wunsch finanzieren und niemand muss ihn verstehen.
Vielleicht möchte ich deshalb noch einmal kurz erklären, was Crowdfunding überhaupt bedeutet:
Man stellt eine Idee, ein Projekt oder einen persönlichen Wunsch öffentlich vor. Menschen, die ihn unterstützen möchten, können freiwillig einen kleinen oder größeren Betrag beitragen. Und damit eine Kampagne überhaupt Menschen erreicht, muss man darüber sprechen, sie teilen und immer wieder darauf aufmerksam machen.
Genau deshalb teile ich meinen Aufruf regelmäßig. Das ist kein Fordern oder Betteln – es gehört zum Prinzip einer Crowdfunding-Kampagne.
Meine Kampagne habe ich gestartet, weil ich einen persönlichen Herzenswunsch habe: ein kleines barrierefreies Zuhause auf Zeit an der Ostsee. Einen Ort zum Ankommen, Kraftsammeln und Schreiben, an dem auch mein Buch weiter entstehen darf. Damit verbinde ich zwei Dinge, die ich liebe: Reisen und Schreiben.
Da meine eigenen finanziellen Möglichkeiten begrenzt sind, habe ich mich getraut, diesen Wunsch öffentlich zu machen und anderen die Möglichkeit zu geben, mich freiwillig dabei zu unterstützen.
Wer meinen Herzenswunsch unterstützen oder meinen Aufruf einfach teilen möchte:
https://gofund.me/296893ebe�
Ich merke allerdings auch, dass ich mich momentan häufiger von Menschen zurückziehe. Respektlose Worte kosten Kraft, und manchmal brauche ich Abstand, um wieder bei mir anzukommen.
Deshalb war ich heute länger spazieren. Einfach raus, durchatmen und den Kopf freibekommen.
Ich darf einen Wunsch haben. Ich darf darüber sprechen. Andere dürfen Nein sagen. Aber wir können trotzdem respektvoll miteinander umgehen.
Mehr wünsche ich mir eigentlich gar nicht.
Alles Liebe
Ilka
