Heute habe ich mir bewusst die Zeit genommen, einen Fahrplan zu machen. Einen Plan für mich. Für mein Leben. Für all das, was sich nicht länger aufschieben lässt – auch wenn es schwer ist.
Ich habe entschieden: Ich gehe das Thema meiner privaten Finanzen jetzt ganzheitlich an. Nicht mehr nur im Notfallmodus, sondern strategisch und Schritt für Schritt.
Es gibt nun Kontakt zu einer Beratungsstelle, und das fühlt sich schon nach etwas mehr Halt an. Ich habe auch die Deutsche Rentenversicherung kontaktiert – ich will wissen, ob mir vielleicht doch eine Form von Rente oder Unterstützung zusteht, die bislang übersehen oder verweigert wurde.
Außerdem werde ich rechtlich prüfen lassen, ob das, was ich in den letzten Jahren im Rahmen von „Eingliederung“ erlebt habe – die vielen Ablehnungen, die systematische Ausgrenzung – überhaupt rechtens ist. Wenn es sein muss, bringe ich das auf die politische Bühne. Denn ich bin nicht die Einzige, die so etwas erlebt. Und es darf so nicht weitergehen.
Ja, ich werde nochmal laut. Und unbequem. Ich werde nochmal für mich selbst eine Crowdfunding-Kampagne starten. Nicht, weil ich Mitleid will. Sondern, weil ich nicht länger schweigen will, wenn ich Hilfe brauche. Auch das ist Selbstbestimmung.
Ich bin müde, ja. Aber ich habe eine Stimme. Und ich werde sie nutzen.
Danke an alle, die mich begleiten, unterstützen oder einfach still mitlesen.
– Ilka
