Heute war ein Tag der Stille – und genau das habe ich gebraucht. Ich habe ausgeschlafen, gut gegessen und viel Zeit mit meinen beiden Samtpfoten verbracht. Oska war besonders anhänglich – als wüsste er genau, dass mein Kopf heute einfach etwas Ruhe brauchte. Wir haben gekuschelt, ich habe ihm beim Dösen zugesehen, und irgendwie war das alles ganz heilsam.
Am Nachmittag war ich dann länger spazieren – durchatmen, Gedanken sortieren, einfach nur sein. Manchmal brauche ich genau das: kein Plan, keine To-do-Liste, nur die Bewegung und das Draußensein.
Und genau da – irgendwo zwischen Bäumen und Gedanken – kam mir plötzlich eine Idee:
Ich hatte in den letzten Wochen so viele Bewerber:innen für meine persönliche Assistenzstelle. Und ehrlich gesagt: da waren wirklich skurrile Begegnungen dabei. Manche lustig, manche traurig, einige auch einfach nur befremdlich. Und doch haben sie alle etwas in mir ausgelöst, mich zum Nachdenken gebracht.
Also dachte ich: Warum nicht ein Buch daraus machen?
Ein ehrlicher, manchmal witziger, manchmal tiefgehender Blick hinter die Kulissen dieser besonderen Form des Zusammenlebens und -arbeitens.
Vielleicht wäre das mein nächstes Projekt – nicht nur als Assistenznehmerin, sondern auch als Beobachterin, die etwas erzählen will, das sonst kaum sichtbar ist.
Und wer mich auf diese Idee brachte?
Ganz klar: Oska. Mein kleiner Kater, der mich mit einem Blick daran erinnerte, dass das Leben oft die besten Geschichten schreibt – man muss nur hinsehen und sie erzählen.
Wenn du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest oder meinen Verein unterstützen willst, schau gern mal auf meiner Webseite vorbei:
http://www.assistenzgestalten.de
Mal sehen, was daraus wird. Aber heute war ein guter Tag. Ein leiser. Ein echter. Ein Anfang.
