Ein persönlicher Beitrag von Ilka Hannig
Wenn man mich fragt, warum ich mich so sehr für Persönliche Assistenz im Arbeitgeber*innenmodell einsetze, ist meine Antwort einfach: Weil sie mein Leben trägt. Sie bedeutet für mich nicht nur Unterstützung im Alltag, sondern auch Würde, Selbstbestimmung und Teilhabe auf Augenhöhe.
Deshalb bewegt mich die aktuelle Auseinandersetzung rund um die Refinanzierung des Tarifvertrags im AGM besonders. Denn was gerade in Berlin passiert, ist mehr als ein Verwaltungskonflikt – es ist eine Grundsatzfrage: Was ist uns echte Teilhabe wert?
Seit Wochen stehen Assistenznehmerinnen, Assistentinnen, Unterstützer*innen und Verbände gemeinsam auf der Straße – mit Mahnwachen vor dem Berliner Senat, mit Forderungen nach Gleichem Lohn für gleiche Arbeit. Denn aktuell verdienen Assistenzen im Arbeitgebermodell mehrere Hundert Euro weniger im Monat als bei Diensten – für die gleiche Arbeit, mit oft noch mehr Verantwortung. Das ist nicht nur ungerecht – es gefährdet Existenzen und treibt Menschen aus einem Modell, das für viele die einzige Möglichkeit ist, selbstbestimmt zu leben.
Ich selbst weiß, was es heißt, Arbeitgeberin im eigenen Zuhause zu sein. Was es heißt, Dienstpläne zu erstellen, Krisen zu überstehen, Menschen zu führen – und trotzdem gleichzeitig als pflegebedürftig eingestuft zu sein. Es ist kein leichter Weg. Aber es ist meiner. Und ich gehe ihn aus Überzeugung.
Deshalb: Wir lassen nicht locker.
Am 28. Mai 2025, beim großen Abschluss der Mahnwache von 13–15 Uhr vor der Oranienstraße 106 in Berlin, wird es nochmal laut, bunt und gemeinschaftlich. Ich kann selbst nicht vor Ort sein – aber ich unterstütze mit Herz und Stimme. Ich hoffe, viele zeigen sich an diesem Tag nochmal sichtbar. Denn Sichtbarkeit ist Kraft.
Und wer nicht kommen kann, der kann trotzdem helfen. Bis zum 31. Mai läuft die Postkartenaktion an Senatorin Kiziltepe. Mit wenigen Klicks kann man die Forderung nach Anerkennung und Refinanzierung unseres Tarifvertrags digital abschicken:
https://www.h74.de/postkarte/
Lasst uns zeigen: Assistenz ist kein Ehrenamt. Assistenz ist Arbeit. Und sie verdient Respekt – und faire Bezahlung.
Ilka Hannig
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Ein leiser Tag mit viel Bedeutung.
Von Ilka Hannig
Manchmal sind es genau die Tage, an denen nichts Spektakuläres passiert, die besonders viel bewegen. Heute war so ein Tag. Ich habe mich wieder in die stillen Aufgaben gestürzt – in die Dinge, die niemand sieht, aber ohne die kein Projekt Bestand hat.
Für meinen Verein AssistenzGestalten e.V. habe ich Netzwerke gepflegt, alte Kontakte aktualisiert und neue potenzielle Unterstützer:innen angeschrieben. Ich habe E-Mails beantwortet, kleine organisatorische Baustellen abgearbeitet und mir einen Überblick über laufende Gespräche verschafft. Besonders wichtig: die Suche nach einem passenden Notar, damit die Vereinsgründung bald wirklich offiziell wird. Ein Schritt, auf den ich lange hingearbeitet habe.
Auch privat war heute wieder viel zu regeln. Ich suche weiterhin passende Bewerber:innen für meine freie Assistenzstelle im persönlichen Budget – eine Aufgabe, die Geduld erfordert. Und mein Ohr macht mir gesundheitlich noch immer etwas zu schaffen, also war ich kurz beim Arzt. Danach habe ich mir ein bisschen Zeit genommen: war einkaufen, spazieren, habe geschrieben – für mich, für mein Herz. Denn auch das gehört dazu.
Am Abend saß ich einfach auf dem Sofa, warm eingekuschelt, mit etwas Gutem zu essen und dem Fernseher im Hintergrund. Ein Moment des Innehaltens – still, aber wertvoll.
Ich glaube, gerade in diesen Momenten zeigt sich, wie viel schon gewachsen ist. Und wie sehr es sich lohnt, dranzubleiben – leise, stetig, mit offenem Herzen.
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Selbstbestimmt leben – weil ich keine Last binSelbstbestimmt leben – weil ich keine Last bin.
Von Ilka Hannig
Ich habe mir heute mal wieder Gedanken gemacht, warum mir das Thema selbstbestimmtes Leben so wichtig ist – und warum ich überhaupt diesen Weg mit AssistenzGestalten e.V. gehe.
Viele Menschen sehen Behinderung noch immer aus einem veralteten Blickwinkel: als Krankheit, als Fehler, als etwas, das irgendwie nicht „normal“ ist. Als müsste man sich dafür schämen. Als wäre man automatisch auf Hilfe angewiesen – auf Gnade, wie es oft so nett heißt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich viele Menschen gar nicht vorstellen können, dass ich selbst entscheiden will. Dass ich eine Meinung habe. Dass ich ganz genau weiß, wie ich leben möchte.
Ich habe das oft erlebt. Man traut mir nichts zu, steckt mich in Schubladen. Dabei will ich nicht mehr und nicht weniger als andere auch: Ein Leben, das zu mir passt. Mit Unterstützung, klar – aber auf meine Art. Ich will selbst entscheiden, wer mich unterstützt, wie mein Alltag aussieht, welche Wege ich gehe. Das ist für mich Selbstbestimmung.
Und das ist auch der Kern der UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutschland unterschrieben hat. Da steht ganz klar drin: Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf ein Leben mitten in der Gesellschaft. Ein Leben in Würde. Mit Assistenz, wenn sie gebraucht wird. Mit echter Teilhabe – nicht nur auf dem Papier.
Aber die Realität sieht oft anders aus. Viele von uns leben in Armut, weil sie kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Oder weil sie in Werkstätten arbeiten, wo man für 2 Euro die Stunde schuften muss – ohne Anerkennung, ohne echte Perspektive. Viele bekommen gar nicht die Unterstützung, die sie bräuchten. Und wenn, dann mit Bedingungen, die einem das Gefühl geben: Sei dankbar, dass du überhaupt was bekommst.
Ich sage: Nein. Ich bin kein „Fall“, den man verwalten muss. Ich bin ein Mensch mit Fähigkeiten, mit Wünschen, mit Visionen. Und deshalb gründe ich den Verein AssistenzGestalten e.V. – weil ich nicht mehr warten will, dass andere es für uns tun. Wir gestalten jetzt selbst. Für uns. Für mehr Menschlichkeit. Für mehr Respekt.
Selbstbestimmt leben heißt nicht, perfekt zu sein. Es heißt nur: Ich weiß, was ich brauche – und ich darf es auch sagen.
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Zwischen Enttäuschung, Glaube und der Suche nach Stabilität.
Ilka Hannig
Heute war wieder so ein Tag, an dem ich das Gefühl hatte, gleichzeitig stark sein zu müssen und doch innerlich ein bisschen zu zerbrechen. Ich habe mich erneut mit der Suche nach einer persönlichen Assistenz beschäftigen müssen. Wieder. Und das, obwohl ich erst vor zwei Wochen jemanden eingestellt hatte. Aber dann kam heute die Nachricht: „Ich muss doch aufhören, weil ich nicht gleich freibekomme.“ Ehrlich – ich verstehe diese Einstellung einfach nicht. In welchem Job läuft das bitte so?
Und was mich noch mehr erschreckt hat: eine Bewerbung mit einem eindeutig anzüglichen, schlüpfrigen Angebot. Ich war sprachlos. Beschämt. Wütend. Wo sind die Werte geblieben? Die Menschlichkeit? Der Respekt?
Genau deshalb tue ich, was ich tue. Deshalb gründe ich meinen Verein AssistenzGestalten e.V.. Deshalb entwickle ich meine Notfall-Assistenz-App. Weil wir neue Strukturen brauchen. Weil Menschen, die auf Assistenz angewiesen sind, ein würdiges, stabiles Umfeld verdienen – nicht Unsicherheit, Grenzverletzungen und ständige Wechsel.
Inmitten all dessen habe ich mir heute etwas Zeit genommen, um über Gott nachzudenken. Ja, ich glaube an Gott. Nicht an einen, den man erklären kann – sondern an eine Kraft, die uns in unserer Einzigartigkeit sieht. Die mit uns geht, uns auffängt, wenn das Leben mal wieder wackelt. Ich habe heute meinen Lieblingsfilm geschaut: Die Hütte. Dieser Film erinnert mich immer daran, dass es Beziehungen gibt, die tiefer gehen als Worte. Und dass es Hoffnung gibt, selbst wenn alles um einen herum chaotisch scheint.
Ich war auch draußen, spazieren, einfach durchatmen. Habe ein bisschen Netzwerk-Arbeit für meinen Verein gemacht, Kontakte gepflegt, Ideen gesammelt. Denn trotz allem: Ich mache weiter. Ich lasse mich nicht unterkriegen.
Und vielleicht ist genau das meine Art von Glauben – weitermachen, wenn andere aufhören würden.
Eure
Ilka
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Ich schreibe. Also bin ich.
von Ilka Hannig
Heute war einer dieser verregneten Tage, an denen man sich einfach einrollt – mit Tee, Gedanken und der eigenen Geschichte. Und wie so oft in solchen Momenten: Ich habe geschrieben. Weil Schreiben für mich mehr ist als Worte – es ist mein Anker, mein Ausdruck, mein Weg.
Ich habe mich heute bei Patreon angemeldet – einer Plattform, auf der ich meine Texte teilen und vielleicht ein wenig Unterstützung dafür bekommen kann. Ich weiß nicht, ob es klappt, aber ich versuche es. Weil ich mir wünsche, dass mein Schreiben gesehen und gehört wird. Und weil ich spüre, dass ich es verdient habe, etwas zurückzubekommen.
Die Wahrheit ist: Die Tatsache, dass ich – trotz Bildung, Erfahrung und Engagement – offiziell nicht arbeiten darf, weil ich voll erwerbsgemindert bin, tut weh. Es macht mich oft wütend. Diese alten Gesetze halten Menschen wie mich klein. Sie zwingen uns in Abhängigkeit – auch dann, wenn wir bereit sind, etwas Eigenes aufzubauen.
Aber ich lasse mich nicht aufhalten. Ich versuche es trotzdem. Weil: Was, wenn es doch funktioniert? Was, wenn genau dieser Mut der erste Schritt ist, etwas zu verändern – für mich und vielleicht auch für andere?
Ich finde, es ist an der Zeit, mal wieder gegen den Strom zu schwimmen. Denn diese Gesetze sind veraltet. Sie spiegeln nicht die Realität vieler Menschen mit Behinderung wider. Ich will nicht in Schubladen leben. Ich will gestalten, mitwirken, sichtbar sein – mit all meinen Möglichkeiten.
Und wenn mir keiner einen Job gibt – dann schaffe ich mir eben selbst einen. Mit Worten. Mit Ideen. Mit Herz.
Danke, dass ihr mitlest. Danke, dass ihr mich begleitet.
Lasst uns gemeinsam neue Wege gehen.
Eure Ilka
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Ich bin jetzt auch auf Patreon.com zu finden.
Ich bin jetzt auf Patreon!
Ab sofort habe ich auf Patreon.com/Ilkamaus meine eigene Seite, auf der ich private Texte, Gedanken und Gedichte mit euch .
Wenn dir meine Worte gefallen, kannst du mich dort als Mitglied unterstützen und bekommst exklusiven Zugang zu meinen Beiträgen.
Ganz nebenbei hilfst du mir damit, mir ein kleines Taschengeld dazuzuverdienen – für Kaffee, Kreativität und neue Schreibideen.
Ich freue mich über jedes neue Mitglied – und wenn du meine Seite weiterleitest oder anderen davon erzählst, bedeutet mir das genauso viel.
Danke für deine Unterstützung!
Ein großer Schritt – und ganz viel Gefühl
Heute war ein Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde.
Ich habe mein erstes offizielles Vereinstreffen zur Gründung von AssistenzGestalten e.V. vorbereitet und durchgeführt. Und auch wenn es „nur“ um die formalen Dinge ging – Satzung lesen, Formulare durchgehen, Unterschriften setzen – war es für mich viel mehr als das. Es war ein Moment, in dem aus einer Idee ein Raum wurde. Ein Raum mit Menschen, mit Haltung, mit dem Willen, etwas zu verändern.
Wir haben uns bewusst auf die Grundlagen konzentriert. Die eigentliche Aufgabenverteilung kommt später – heute ging es um das Fundament. Ich habe erklärt, warum ich die Online-Anmeldung beim Amtsgericht bevorzuge: Sie ist barrierefreier, direkter, unkomplizierter – eben genau das, wofür unser Verein auch stehen soll. Schnell, zugänglich, wirksam.
Natürlich haben wir auch über das gesprochen, was kommt: Die Bewerbung bei der Challenge2025 von Social Impact – ein Förderprogramm, das wie gemacht scheint für unser Projekt. Noch gibt es keine Rückmeldung, aber allein, dass wir dabei sind, fühlt sich an wie ein Zeichen.
Wir sprachen über Ziele, über Visionen – über das, was persönliche Assistenz heute bedeutet und wie wir sie morgen gestalten wollen. Peer-Beratung, Schulungen, digitale Unterstützungsmöglichkeiten, politische Aufklärung. Es war ehrlich, wertschätzend, und ich habe gespürt: Wir sind viele – und wir sind bereit.
Nach dem Treffen war ich lange spazieren. Es war nötig. Ich hatte viel im Kopf – nicht nur Vereinsdinge, auch Privates. Ich hatte ja erzählt, dass ich eine Finanzberatung aufgetan hatte. Die hat mich nun weitergeschickt – zu einer nächsten Stelle, weil sie mir nicht wirklich helfen kann. Das nervt. Weil ich wirklich bereit bin, mich zu kümmern, Verantwortung zu übernehmen. Aber irgendwie scheint man mit wenig Geld nicht mal Hilfe beim Geld zu bekommen. Trotzdem – ich versuche es weiter.
Dann habe ich viel geschrieben – einfach, um Gedanken zu sortieren, Platz zu schaffen, weiterzugehen.
Heute war ein wichtiger Tag. Und ich bin ein kleines bisschen stolz.
Denn aus einem Gedanken wird etwas Echtes.
– Ilka
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Zwischen Stadtbummel und Struktur – ein Tag mit Herz und Ziel .
Manchmal braucht es beides: das Herz in der Stadt und den Kopf beim Planen. Heute war so ein Tag für mich. Ich habe mir bewusst einen schönen Tag in meiner Heimatstadt Berlin gegönnt – durch die Straßen treiben lassen, das Leben beobachtet, tief durchgeatmet. Berlin hat so viele Ecken, in denen ich mich einfach fallen lassen kann, in denen ich wieder bei mir ankomme.
Und gleichzeitig war da dieser innere Antrieb, der nicht stillsteht. Ich habe mich intensiver mit der Vereinsgründung beschäftigt – es geht ja mit großen Schritten auf unser nächstes Treffen am Freitag zu. Ich freue mich sehr darauf, die Menschen wiederzusehen, die diesen Weg mit mir gehen möchten. Und natürlich wächst auch die Vorfreude und ein kleines Kribbeln, weil ich mir fest vorgenommen habe: Ende Mai wird AssistenzGestalten e.V. offiziell beim Amtsgericht angemeldet.
Dann kommt der nächste Schritt. Und ich weiß, ich bin bereit.
Ein Tag, wie ich ihn liebe – mit Blick auf das große Ganze und genug Raum, um das Leben zu spüren.
Eure Ilka
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Einfach mal Alltagspause – und das mit ganzem Herzen.
Ilka Hannig
Heute habe ich mir einfach mal einen schönen Tag gemacht. Kein großer Trubel, kein Zeitdruck – nur ich und das, was mir gut tut. Am Vormittag habe ich noch ein paar Mails geschrieben – an meinen Berater vom Lageso und an die Finanzberatung, bei der ich aktuell Unterstützung suche. Jetzt heißt es: warten auf Antworten. Und das ist manchmal gar nicht so leicht, wenn man eigentlich am liebsten gleich die nächsten Schritte planen möchte.
Aber genau deshalb war es heute gut, bewusst runterzuschalten. Ich habe mich mit einem Kaffee vor den Fernseher gesetzt, lange gefrühstückt, bin später eine große Runde spazieren gegangen – und habe einfach mal „Urlaub zu Hause“ gemacht.
Das war kein spektakulärer Tag, aber einer, der mir gezeigt hat: Auch Pausen sind Teil des Weges. Und manchmal braucht es genau diese Momente, um wieder klarer zu sehen, wohin man will.
Eure
Ilka Hannig
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In Bewegung kommen – Schritt für Schritt.
Ilka Hannig
Heute war so ein Tag, der mir gutgetan hat – ruhig, sanft, ganz nah bei mir. Ich habe mir Zeit gelassen beim Frühstück, lange Kaffee getrunken und bewusst langsam in den Tag gefunden. Danach war ich viel spazieren. Das hilft mir gerade sehr, meine Gedanken zu sortieren und meine innere Balance zu halten.
Zwischendurch habe ich Unterlagen für ein Beratungsgespräch vorbereitet, das morgen ansteht. Es geht um meine privaten Finanzen – ein Thema, das oft belastet, aber ich hoffe sehr, dass es da eine Perspektive gibt. Denn manchmal braucht es einfach jemanden, der mit einem schaut, wo noch Möglichkeiten stecken.
Am Nachmittag hatte ich ein intensives Gespräch mit einem Assistenten. Wir haben über meinen zukünftigen Verein gesprochen, über Visionen, über das, was möglich werden könnte. Und dieses Gespräch hat mir nochmal gezeigt, wie wichtig mein Wirken ist. Da bewegt sich was. Vielleicht noch nicht sichtbar – aber spürbar.
Ich weiß noch nicht, wohin diese Reise mich genau führen wird. Aber ich bin losgegangen. Und ich bringe Bewegung in etwas, das lange stillstand.
Hier findest du mehr über mein Projekt:
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Eure Ilka
