Heiligabend begann bei mir sehr früh – noch vor dem ersten Kaffee, dafür mit meinen Samtpfoten, meinem Mann und ein paar kleinen Geschenken.
Wir wollten Weihnachten erst einmal ins Herz holen. Die Katzen mittendrin, alles ruhig, alles nah. Ein kuscheliger Harry-Potter-Pullover mit Kapuze hat mir direkt den Morgen gerettet. ✨
Ganz ehrlich: Ich hätte meine Mails vor dem Aufstehen nicht lesen sollen. Eine Nachricht vom Berliner Assistenz Verein brachte schon wieder neue Unsicherheit für das kommende Jahr. Kurz war da Panik, Tränen, dieses Gefühl von „nicht noch eine Baustelle“. Rational wusste ich, dass sich Dinge verändern können – aber heute ist es im Herzen angekommen.
Nach der zweiten Tasse Kaffee habe ich bewusst die Notbremse gezogen: Heute ist Weihnachten. Alles andere darf warten.
Der Vormittag war ruhig. Geschenke verpacken, kuscheln, durchatmen.
Am Nachmittag bin ich mit einer Tüte voller Geschenke zu meinem Mann gefahren. Viele Gespräche, viele Erinnerungen. Im Januar sind wir tatsächlich 30 Jahre zusammen – kaum zu glauben.
Es gab mein Lieblingsessen (Nudel-Lachs-Auflauf mit Spinat), Tiramisu, einen Schneeanzug gegen mein Dauerfrieren (sehr praktisch 😄) und Karten für den Friedrichstadtpalast. Warm, herzlich, gemütlich.
Am Abend wieder zu Hause: Glühwein, ein Märchenfilm, dann drei Stunden Schlaf.
Jetzt bin ich wieder wach und schreibe – weil das für mich dazugehört.
Heiligabend war nicht perfekt. Aber er war echt.
Und manchmal reicht das völlig aus. 🎄
Alles Liebe
Ilka 🌻
