Tagesnotiz – 17. Dezember 2025
Heute war einer dieser Tage, an denen alles gleichzeitig kam – aber ausnahmsweise mit einem guten Ausgang.
Mein Telefon lief schon am Vormittag heiß. Auf meine vielen Mails von gestern Abend kamen endlich Reaktionen. Gespräche, Rückrufe, Abstimmungen. Es war anstrengend, aber ich spürte: Jetzt bewegt sich etwas.
Und dann, gegen Mittag, kam der Moment der Erleichterung:
Das Sanitätshaus stand vor der Tür und baute mir einen Leih-Deckenlifter ein. Ich habe jetzt eine Übergangslösung, bis mein eigener Deckenlifter im neuen Jahr bewilligt wird.
Ganz ehrlich: In diesem Moment fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen. Erst einmal Sicherheit. Erst einmal durchatmen.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, heute zur Krankenkasse zu fahren. Das verschiebt sich nun – der Kampf ist noch nicht vorbei. Aber heute durfte dieser eine Schritt erstmal reichen.
Zwischendurch musste ich noch zu einem Arzttermin, den ich fast vergessen hätte. Auch da: alles gut. Danach war ich einkaufen, habe mich versorgt, ein bisschen Normalität zurückgeholt.
Am Nachmittag habe ich noch Dinge für meinen Verein erledigt, Mails geschrieben, organisiert, weitergemacht. Dann gegessen. Und jetzt liege ich hier im Bett.
Wenn ich auf diesen Tag zurückblicke, denke ich:
Ich habe das gut gemacht.
Es ist nicht leicht, für so grundlegende Dinge immer wieder kämpfen zu müssen. Für Sicherheit. Für Würde. Für das eigene Leben. Aber heute weiß ich wieder, warum ich nicht aufgebe.
Mein Opa wäre stolz.
Und genau daran halte ich mich fest.
