Ein paar Tage voller Begegnungen, Ruhe, Politik, Chaos und… Leben.

Rückblick – 6. bis 9. Dezember 2025

  1. Dezember – Kleine Lichter im Advent

Am 6.12. war ich auf der Weihnachtsfeier der Futura GmbH.
Es war wirklich schön, mal wieder vertraute Gesichter zu sehen. Menschen, mit denen mich Wege verbinden, die manchmal leicht und manchmal schwer waren.
Ich merkte, wie gut es mir tat – ein Stück Normalität, ein bisschen Wärme, ein paar Gespräche, die einfach nur Mensch waren.
Ein kleines Adventslicht.

  1. Dezember – Stopptaste drücken

Der 7.12. war dann das komplette Gegenteil.
Ich musste mich ausruhen. Einfach schlafen, atmen, nichts müssen.
Die letzten Tage waren so voll… und manchmal vergesse ich, dass mein Körper mir auch Zeichen gibt.
Also tat ich heute nur das: schlafen und mich in Ruhe einkuscheln.
Es war nötig.

  1. Dezember – Ein politischer Tag, der tief ging

Der 8.12. war ein sehr bedeutender Tag.

Ich war in der Senatsverwaltung Berlin, gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten.
Wir haben über mein Persönliches Budget, die fehlenden Bescheide und die drohende Rückzahlung gesprochen.

Sie hat sehr klar gesagt, dass meine Situation so nicht bleiben darf –
dass es nicht sein kann, dass Gelder laufen, aber kein Bescheid existiert.
Dass ich weiter im Nebel stehe und Entscheidungen treffen soll, ohne Grundlage.

Sie nimmt sich der Sache nun persönlich an und
💬 wird direkt mit meinem Sachbearbeiter beim LAGeSo sprechen.

Außerdem wurde ein gemeinsamer Termin angesetzt:

📅 06. Januar 2026 – erneutes Gespräch in der Senatsverwaltung
Dort soll die weitere Vorgehensweise endlich geklärt werden.

Das gab mir ein Stück Hoffnung zurück.

Danach war ich etwas essen – ich brauchte das.
Einfach runterkommen.

Das Info-Event am Abend habe ich abgesagt, weil es zu wenige Zusagen gab.
Und weißt du was?
Es fühlte sich okay an. Manche Dinge müssen ihren eigenen Moment haben.

  1. Dezember – Ein Tag voller Chaos (und ein bisschen schwarzer Humor)

Heute brach das Chaos dann richtig aus.

Zuerst:
🔧 Mein Deckenlifter über’s Bett hat den Geist aufgegeben.
Einfach so.
Mitten im Alltag.

Also hieß es: telefonieren, organisieren, hoffen, dass die Krankenkasse schnell reagiert.
Denn ohne Lifter geht bei mir gar nichts.

Kaum hatte ich das einigermaßen geregelt, passierte das nächste:

📱 Mein Handy landete auf dem Boden – Totalschaden.

Und damit war erstmal Schluss mit Struktur.

Also musste ich direkt los, mir ein neues holen, alles neu installieren, Daten retten, irgendwo atmen.
Ich war ehrlich fix und fertig.
Diese Art von “Überraschungen” brauche ich wirklich nicht.

Nach dem Kauf vom neuen Handy fuhr ich spontan zum Alexanderplatz, holte mir was zu essen, atmete durch, installierte weiter Apps – und versuchte, meinen Puls wieder zu beruhigen.

Zum Tagesende sagte ich innerlich:

„Lieber Gott… nächstes Jahr bitte weniger Chaos, ja? Können wir das hinbekommen?“

Ein bisschen Humor muss ja bleiben.
Sonst würde man verrückt werden.

Fazit dieser Tage:

Es waren Tage voller Höhen und Tiefen, voller Nervenkitzel und Hoffnung, voller Politik und Alltag.
Ich habe gelernt, mich wieder ein Stück mehr abzugrenzen.
Ich habe geweint, gelacht, improvisiert, organisiert – und bin trotzdem weitergegangen.

Und irgendwie ist es genau das, was mein Leben so ausmacht:
Es bleibt nie langweilig.

Alles Liebe
Ilka 🌻💛

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