Persönlicher Blogeintrag – Tagesnotiz vom 18. November 2025
Heute war so ein Tag, an dem ich bewusst langsamer gemacht habe.
Ein Tag, an dem ich mich an meinen Schreibtisch gesetzt habe, um all die Dinge abzuarbeiten, die sich in den letzten Tagen still angesammelt hatten. Dokumentationspflichten, Post, Schreibkram – nichts Spektakuläres, aber alles wichtig, damit mein Alltag nicht ins Chaos kippt.
Es tat gut, Punkt für Punkt abzuhaken.
Nicht laut, nicht sichtbar, aber wirksam.
Manchmal ist genau diese Art von stiller Produktivität die, die mir am meisten Leichtigkeit zurückgibt.
Zwischendurch habe ich ein wenig Netzwerkarbeit gemacht und Kontakte gepflegt, aber alles in einem ruhigen Tempo. Ich merkte heute sehr stark, dass ich ein bisschen Abstand zu Menschen brauche – nicht aus Ablehnung, sondern weil mein Kopf und mein Herz nach so vielen Gesprächen, Themen, Emotionen einfach mal Raum wollten.
Ich habe solche Tage manchmal:
Tage, an denen ich die Welt kurz ausschalte, mich zurückziehe, wenig rede, viel fühle und mich neu sortiere.
Vielleicht ist es ein Schutzmechanismus. Vielleicht ist es Selbstfürsorge. Wahrscheinlich beides.
Morgen mache ich genau so weiter – ein zweiter ruhiger Tag, bevor es wieder intensiver wird.
Ich glaube, es ist wichtig, das zuzulassen: Pausen, Rückzug, Stille.
Denn ohne diese Momente würde ich all das, was ich tue, gar nicht tragen können.
Jetzt liege ich hier, zufrieden und ein bisschen erleichtert.
Mein Kopf ist klarer, mein Herz ruhiger.
Und auch wenn es stille Tage waren – sie waren wichtig.
Alles Liebe,
Ilka
