Tagesnotiz – 13. November 2025
Heute war einer dieser Tage, an denen ich still gearbeitet habe – still im Außen, laut im Innen.
Ich habe meinen Kalender geöffnet und Punkt für Punkt abgearbeitet. Keine Ablenkung, kein Wegschieben, keine Ausreden. Einfach machen.
Und tatsächlich: Ich habe alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte.
Ein wichtiger Teil davon war natürlich auch der Verein.
Ich habe gemeinsam mit meinem Business-Team die überarbeitete Satzung final durchgesehen. Wir haben jeden Absatz geprüft, jede Formulierung abgewogen. Danach habe ich alles an das Notariat geschickt – zur rechtlichen Prüfung.
Ein großer Schritt.
Ein Zeichen: Es geht voran.
Es wird real.
Dann habe ich auch noch am Social-Media-Post für unser nächstes Info-Event am 8. Dezember gearbeitet. Schritt für Schritt werden wir sichtbarer, greifbarer, verbindender.
Das fühlt sich gut an.
Richtig gut.
Und doch war mein Inneres heute wie ein kleines Schlachtfeld.
Herz und Seele haben miteinander gerungen.
Ich stehe an einem Punkt, an dem ich eine klare Grenze setzen muss – für mich, für meine Sicherheit, für meine Versorgung.
Als Arbeitgeberin darf manches nicht mehr wackeln.
Da geht es um Verantwortung, Stabilität, Verlässlichkeit.
Aber als Mensch fühle ich.
Und das tat heute weh.
Diese Doppelrolle… sie fordert mich gerade sehr.
Ich musste bewusst meine privaten Emotionen hinten anstellen, um eine Entscheidung zu treffen, die notwendig ist – nicht leicht, aber notwendig.
Also habe ich tief durchgeatmet.
Bin in mich gegangen.
Und die Teamsitzung weiter vorbereitet, auch wenn ich weiß, dass sie herausfordernd wird.
Aber ich nehme diese Herausforderung an.
Wie immer.
Denn eines weiß ich:
Ich finde Lösungen.
Ich finde Wege.
Ich schaffe das.
Jetzt liege ich hier… ein bisschen erschöpft, aber auch stolz.
Weil ich heute still, aber stark war.
