Zwischen Ruhe, Vorfreude und einem kleinen Kribbeln im Bauch.

Tagesnotiz – Mittwoch, 22. Oktober 2025

Heute war einer dieser ruhigeren Tage, an denen man trotzdem das Gefühl hat, etwas richtig bewegt zu haben.
Ich habe den Tag ganz entspannt begonnen – mit Kaffee, einem tiefen Atemzug und dem Gedanken: „Jetzt wird’s ernst – Montag ist nicht mehr weit.“

Ich habe viel am Schreibtisch gearbeitet, Kontakte gepflegt, Mails beantwortet und meine Unterlagen sortiert.
Das klingt vielleicht banal, aber für mich bedeutet es: Struktur schaffen inmitten all der Gedanken, die sich gerade überschlagen.

Zwischendurch war ich richtig kreativ – ich habe an den Flyern und Visitenkarten für den Verein AssistenzGestalten e.V. (i. Gr.) gefeilt, Designs ausprobiert, Texte formuliert und Ideen gesammelt.
Es ist so schön zu sehen, wie aus Worten, Skizzen und Träumen langsam etwas Handfestes entsteht. ✨

Und dann war da wieder dieses Kribbeln im Bauch.
Dieses Gefühl, wenn etwas, das man so lange vorbereitet hat, plötzlich real wird.
Am Montag ist unsere Veranstaltung – und auch wenn ich gut vorbereitet bin, steigt die Aufregung.
Ich hoffe natürlich, dass bekannte Gesichter da sein werden, Menschen, die mich schon ein Stück dieses Weges begleitet haben.

Aber egal, wer kommt: Ich weiß, dass ich alles gegeben habe.
Und dass das, was ich tue, Sinn macht – weil es aus dem Herzen kommt. 

Am Nachmittag habe ich noch ein paar organisatorische Dinge erledigt, meine Dokumentationspflichten aktualisiert und einen neuen Artikel geschrieben – über Assistenz, Selbstbestimmung und das, was uns antreibt, wenn das System wankt, wir aber weiter aufrecht stehen.

Jetzt sitze ich hier, müde, aber ruhig.
Irgendwie zufrieden.
Und ein bisschen stolz – weil ich weiß, wie viel Herzblut in all dem steckt.
Vielleicht ist genau das mein größter Antrieb:
Etwas zu schaffen, das bleibt.

Alles Liebe,
Ilka 

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