Zwischen Einarbeitung, Apfelstrudel und einer großen Idee.

Tagesnotiz – Samstag, 18. Oktober 2025

Mein Tag begann heute recht früh – mit der Einarbeitung eines neuen Minijobbers.
Ich merke jedes Mal, wie wichtig solche Momente sind: Jemand Neuem zu zeigen, was Assistenz wirklich bedeutet – im Alltag, in der Nähe, im Vertrauen. Das braucht Zeit, Geduld und manchmal auch Fingerspitzengefühl.

Danach habe ich mich an den Schreibtisch gesetzt und einen neuen Artikel verfasst.
Ich schrieb über meine Gedanken zu einer möglichen Petition für einen politischen Runden Tisch zum Persönlichen Budget im Arbeitgebermodell.
Ich wünsche mir einen Ort, an dem endlich alle Beteiligten miteinander sprechen – Politik, Verwaltung, Assistenzdienste, Arbeitgeberinnen und Assistentinnen.
Es ist Zeit, dass wir gemeinsam Lösungen finden, die Bestand haben – jenseits von Schlagworten und Bürokratie.

Zwischendurch hatte ich dann ein merkwürdiges Telefonat mit einem Kundenservice – eigentlich wollte ich nur eine kleine Frage klären, aber die Person am anderen Ende war so unfreundlich, dass ich kurz sprachlos war.
Manchmal frage ich mich, wo die Freundlichkeit geblieben ist – dabei kostet sie doch nichts.

Am Nachmittag wurde es dann gemütlicher: Meine Assistentin und ich haben zusammen Apfelstrudel gebacken.
Der Duft erfüllte die ganze Wohnung – ein Stück Kindheit, ein kleines Glück. ✨

Später war ich noch länger spazieren, um meinen Kopf freizukriegen, und irgendwann landete ich vor dem Fernseher – einfach mal nichts tun, abschalten, durchatmen.

Ein Tag zwischen Organisation, Reflexion und ein bisschen Zimtduft.
Und irgendwo dazwischen spüre ich:
Es sind genau diese Tage, die mich durchhalten lassen – die Mischung aus Herz, Kopf und Leben. 

Alles Liebe,
Ilka 

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