„Wenn Ruhe Worte findet.“

Tagesnotiz – Dienstag, 30.09.2025

Heute war einer dieser Tage, an denen ich bewusst einen Gang zurückgeschaltet habe. Ich habe meine Dokumentationspflichten erledigt, Unterlagen weitergeführt und mich wie so oft durch die Bürokratie gearbeitet. Auch Netzwerkarbeit gehörte dazu – Kontakte pflegen, neue mögliche Partner für AssistenzGestalten e.V. ansprechen, Verbindungen lebendig halten.

Aber ehrlich gesagt: Ich habe mir heute auch einfach mal etwas Ruhe gegönnt. Und in dieser Ruhe ist wieder das passiert, was so oft passiert, wenn ich still werde – ich habe geschrieben. Viel geschrieben. Und aus meinen Gedanken wurde schließlich ein Artikel. Diesmal über Quantenethik, Werteethik und Persönliche Assistenz im Arbeitgebermodell. Ein großes Thema, das mich schon lange begleitet, weil es zeigt, dass Assistenz mehr ist als reine Organisation: Es geht um Verantwortung, um Haltung, um Respekt und Würde.

Dann kam noch eine Mail von einem Mediator, der mir eine Zusammenarbeit über meinen Verein anbot – das fühlte sich nach einem wichtigen und wertvollen Impuls an.

Am Abend habe ich noch jemanden eingearbeitet, der mich am Wochenende privat unterstützen wird. Auch das gehört zu meinem Alltag: immer wieder Menschen neu einarbeiten, Strukturen erklären, Vertrauen aufbauen.

Diese Tagesnotizen sind für mich inzwischen mehr als Routine. Sie sind mein Werkzeug, mein roter Faden. Sie helfen mir, meine Arbeit zu reflektieren, Fortschritte zu sehen – und gleichzeitig Momente festzuhalten, die mich persönlich bewegen.

Heute war es die Erkenntnis: selbst ein ruhiger Tag kann voller Tiefe sein, wenn man den Gedanken Raum gibt. 

– Ilka

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