„Kleine Schritte, die mich tragen.“


Tagesnotiz – Dienstag, 23.09.2025

Heute war ein voller Tag, aber einer, der sich richtig angefühlt hat.

Am Vormittag war ich wieder bei meinem Ehrenamt in der Diakonie. Dort hatte ich wie so oft sehr gute Gespräche – ehrlich, offen, manchmal auch tief. Ich merke immer wieder: Für mich ist es ein Ort, an dem ich nicht erklären muss, warum ich so bin, wie ich bin. Ich darf einfach da sein – und das tut unglaublich gut.

Danach habe ich mich wieder an meine Kalkulation für das Persönliche Budget gesetzt. Morgen schicke ich den Antrag endlich weg. Natürlich weiß ich, dass ich wahrscheinlich in den Widerspruch gehen muss – das ist fast schon Routine. Aber trotzdem fühlt es sich gut an, diesen Schritt endlich zu machen. Es ist ein kleines Stück Selbstbehauptung.

Am Nachmittag war dann wieder viel Vereinsarbeit dran: Mails beantworten, Kontakte pflegen, Absprachen treffen, Öffentlichkeitsarbeit vorbereiten. Zwischendurch habe ich mir aber bewusst eine Pause genommen und bin eine Runde spazieren gegangen.  Einfach raus, den Kopf frei bekommen – das hat mir Kraft gegeben.

Jetzt liege ich im Bett und bin ehrlich erleichtert, dass der Tag vorbei ist. Es war viel, ja, aber es war auch gut. Und ich spüre: Ich bin weitergekommen. Nicht mit großen Sprüngen – aber mit den kleinen Schritten, die mich tragen. 

– Ilka

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