„Ohne Schreiben geht es nicht.“

Tagesnotiz – Donnerstag, 18.09.2025

Der Tag begann für mich am Vormittag bei der Diakonie – wie so oft ein Stück Vertrautheit, fast wie ein zweites Zuhause. Danach war ich noch ein kleines bisschen in der Stadt unterwegs. Manchmal brauche ich das, um meinen Kopf frei zu kriegen, Abstand zu gewinnen und neue Luft zu holen.

Eigentlich sollte heute noch eine Bewerberin vorbeikommen, aber sie sagte kurz vorher ab. Das hat meinen Plan natürlich durcheinandergebracht. Jetzt heißt es: neu sortieren und den Dienstplan trotzdem irgendwie auf die Reihe kriegen. Morgen steht zum Glück schon ein weiteres Telefonat mit einer Bewerberin an – denn ich mache meine Hausaufgaben, auch wenn es manchmal mühsam ist.

Am Nachmittag und Abend habe ich mich dann wieder in meine Arbeit für den Verein gestürzt: Netzwerkarbeit, Mails, Briefe, Vorbereitung der Präsentation und Gedanken zur öffentlichen Veranstaltung am 27.10.2025. Es fühlt sich gut an, wenn die Puzzleteile langsam sichtbarer werden.

Eigentlich wollte ich längst Feierabend machen, vielleicht schon schlafen. Aber ohne Schreiben geht es einfach nicht. Schreiben ist mein Ventil, meine Ordnung im Kopf, mein kleines Ritual am Ende eines langen Tages. Und so sitze ich jetzt hier – müde, aber dankbar, dass Worte immer wieder Halt geben. 

– Ilka

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