Tagesnotiz vom 27. & 28.07.2025
Die letzten zwei Tage waren voll – nicht laut, nicht spektakulär, aber trotzdem intensiv.
Ich habe viele Mails geschrieben, beantwortet, sortiert. Kontakte gepflegt, neue Verbindungen geknüpft, Gedanken weitergetragen. Netzwerkarbeit eben – dieses stille, geduldige Dranbleiben, das oft nicht sofort sichtbar ist, aber so viel trägt.
Parallel dazu habe ich meine Dokumentationspflichten weitergeführt: Listen gepflegt, Tagesnotizen geordnet, Abläufe festgehalten. Es sind diese kleinen, scheinbar trockenen Aufgaben, die das Gerüst bilden für all das, was wachsen darf.
Und dann – gestern, am 28. – kam ein Moment, der mich ehrlich berührt hat:
Ich habe die Zusage für einen kleinen Nebenjob bekommen.
Etwas, das zu mir passt. Etwas, bei dem ich schreiben darf, mich einbringen darf, ausprobieren darf – von zu Hause aus, in meinem Tempo.
Es ist kein großer Job. Kein Durchbruch. Aber es ist ein Anfang.
Und es ist das, was ich so lange vermisst habe:
gesehen werden.
Vertrauen spüren.
Etwas zurückgeben können – und nicht immer nur bitten müssen.
Nach all dem Suchen, dem Hoffen, dem Warten – ist dieser kleine Schritt ein leuchtender.
Einer, der mir zeigt:
Es lohnt sich, dran zu bleiben.
Auch wenn es mühsam ist. Auch wenn man oft zweifelt.
Es gibt Menschen, die nicht nur auf Einschränkungen schauen – sondern auf Potenziale.
Und das bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann.
Ich bin vorsichtig optimistisch. Und ich bin dankbar.
Denn dieser kleine Schritt fühlt sich gerade ziemlich groß an.
