Tagesnotiz vom 28.07.2025 – Teil 2
Heute Nachmittag habe ich mir bewusst Zeit genommen.
Nicht für Aufgaben. Nicht für Termine. Sondern für mich.
Ich habe mich ausgeruht, durchgeatmet, innegehalten – und einfach mal gespürt, wo ich gerade stehe.
Und was ich gespürt habe, ist:
Ich bin lebendig.
Ich bin unterwegs.
Auf meiner ganz persönlichen Reise.
Ich gründe einen Verein.
Ich entwickle Workshop-Ideen.
Ich gehe meinen ehrenamtlichen Aufgaben nach.
Ich schreibe. Ich vernetze. Ich plane, ich begleite, ich wirke – und ich führe mit meinem Persönlichen Budget ein kleines Unternehmen.
Und ich lebe. Ich lebe mein Leben.
Nicht irgendeins. Sondern ein Leben, das ich mir Stück für Stück selbst aufgebaut habe.
Eins, das nicht immer leicht war. Aber eins, das echt ist.
Und ich finde: Ich mache das gut.
Ja – ich darf das sagen.
Weil ich weiß, dass es auch ganz anders hätte kommen können.
Weil ich weiß, wie brüchig alles manchmal war.
Wie nah ich an Grenzen stand – innerlich und äußerlich.
Und wie viel Mut es gebraucht hat, weiterzugehen.
Deshalb fühlt sich jeder kleine Erfolg für mich so groß an.
Deshalb freue ich mich so sehr über den kleinen Nebenjob, den ich gerade bekommen habe.
Weil es kein Zufall ist. Sondern ein Zeichen.
Ein Zeichen dafür, dass es sich lohnt, zu vertrauen – in sich selbst, ins Leben, in die Möglichkeiten.
Und vielleicht ist es genau das, worauf es ankommt:
Nicht alles zu planen. Sondern das, was da ist, als Geschenk zu sehen.
Denn ja – mein Leben hätte auch ganz anders verlaufen können.
Und genau deshalb glaube ich:
So muss man das Leben sehen – als Geschenk.
Eines, das ich heute ganz bewusst angenommen habe.
