„Heute war wieder viel – und ich war mittendrin“.


Von Ilka Hannig

Manchmal sind es nicht die großen Entscheidungen, sondern die vielen kleinen Schritte, die dir am Ende des Tages zeigen: Ich bin noch da. Ich mache weiter. Ich gestalte.

Heute war wieder so ein Tag. Viel zu tun. Viel Verantwortung. Viel Gefühl.

Ich habe meine neue Assistentin eingearbeitet – und das braucht Vertrauen, Geduld und einen guten Anfang. Eine weitere Assistentin habe ich zu einem Gespräch eingeladen. Diese Prozesse sind nie „nur Arbeit“. Es geht um Nähe, Verlässlichkeit, Miteinander.

Dann hatte ich ein Telefonat mit einem Berater der Caritas. Er war wirklich freundlich. Und trotzdem war ich nervös. Solche Gespräche sind für mich oft mehr als „nur Beratung“. Sie fordern mich heraus. Aber: Wir haben jetzt einen persönlichen Termin im August vereinbart. Und das fühlt sich wie ein kleiner, richtiger Schritt an.

Ich habe Sponsorenanfragen geschrieben. Netzwerkarbeit gemacht. Dinge in Bewegung gebracht, von denen viele nicht mal wissen, wie viel Kraft sie kosten.

Und ich habe Geschenke verpackt – für das Sommerfest und Jubiläum morgen. Weil es sich gehört. Weil ich es mag, anderen eine Freude zu machen. Weil es mir wichtig ist.

Ich war spazieren, habe mir Kleidung für morgen rausgesucht, und jetzt – jetzt sitze ich hier mit einem Glas Wein. Privat. Persönlich. Menschlich.

Ich bleibe nicht stehen. Auch nicht an den Tagen, an denen ich müde bin. Auch nicht, wenn alles schwer wirkt. Denn ich weiß: Jeder Tag, an dem ich mich zeige, zählt. Jede Begegnung. Jede Entscheidung, weiterzugehen.

Ich bin Ilka.
Und ich gebe nicht auf.

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