Heute war einer dieser Tage, an denen sich alles gleichzeitig bewegt. Ich bin dankbar, dass ich mich gut strukturieren konnte – denn es war viel los, innen wie außen.
Im Fokus stand heute vor allem die Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit für AssistenzGestalten e.V. i.G.. Unser Artikel
„Persönliches Budget: Zwischen Selbstbestimmung und Systemversagen“
ging an zahlreiche Medien und Institutionen – darunter die taz, der Tagesspiegel, WDR Monitor, die kobinet-Nachrichten, die ISL, der SoVD und weitere. Auch der Petitionsausschuss wurde direkt informiert.
Mit diesem Text machen wir auf die weitreichenden Folgen der neuen Fachlichen Weisung Nr. 01/2025 des LAGeSo Berlin aufmerksam. Wenn sie in dieser Form bestehen bleibt, könnten viele Menschen mit Behinderung ihr Leben im Persönlichen Budget nicht mehr selbstbestimmt gestalten. Für mich persönlich ist das nicht nur ein politischer, sondern ein existenzieller Kampf – und deshalb bringe ich mich ein.
Zwischendurch ging es auch um meine ganz persönlichen Themen: Gespräche mit Bewerber:innen für meine noch offenen Assistent:innenstellen, Austausch mit der Schuldnerberatung, eine Einladung vom Behindertenbeirat Lichtenberg und organisatorische To-dos rund um den Alltag – inklusive Einkauf, Mails und Abstimmungen.
Besonders gefreut hat mich, dass ich mich heute zur digitalen Veranstaltung #fempower der BAG Selbsthilfe angemeldet habe, die am kommenden Montag stattfindet. Ich bin neugierig auf die Impulse, Themen und Mitstreiter:innen – und hoffe, dass dort auch Stimmen wie meine Raum finden: Perspektiven von Menschen mit Einschränkungen, die sich engagiert einbringen wollen. Teilhabe bedeutet auch: gesehen werden im Digitalen.
Zum Ausgleich war ich noch spazieren. Denn bei allem Engagement brauche ich auch Zeiten zum Durchatmen. Ein Schritt nach dem anderen. Ich bin müde – aber auch stolz. Denn heute war ein Tag, an dem ich für etwas eingestanden bin, das größer ist als ich selbst.
Ilka
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