Heute war einer dieser Tage, an denen man nicht unbedingt das große Rad dreht, aber in der Summe doch einiges bewegt. Ich habe viele Stunden mit Verwaltungsaufgaben rund um die Vereinsgründung verbracht – E-Mails, Unterlagen, Rückfragen, Kommunikation mit dem Finanzamt und meiner Notarin. Nichts davon ist besonders aufregend, aber jedes einzelne Teilchen trägt dazu bei, dass AssistenzGestalten e.V. Realität wird.
Was mir heute besonders bewusst wurde: Die Prüfung der Satzung durch das Finanzamt ist kein bürokratisches Nebenbei, sondern eine echte Weichenstellung. Ohne diesen Schritt bleibt der offizielle Gründungsprozess erst mal stehen. Also: dranbleiben, nachfragen, verstehen – und geduldig sein. Leicht gesagt, wenn man sich manchmal zwischen Paragrafen und Formularen ein bisschen verliert.
Nebenbei liefen noch ein paar Telefonate – Netzwerkarbeit, rechtliche Rücksprachen, Gedankenaustausch. Ich merke immer wieder, wie wichtig es ist, sich mit anderen zu verbinden, um nicht allein in diesem dichten Dschungel aus Regeln und Anforderungen zu stehen.
Am Abend habe ich dann angefangen, meine nächste kleine Kommunikationsrunde an meine Unterstützer:innen vorzubereiten – damit niemand auf halber Strecke das Gefühl hat, aus dem Blick zu geraten. Das ist mir wichtig: Verbindung halten, auch wenn es gerade eher nach innen als nach außen geht.
Es war kein lauter Tag. Kein Tag für große Ankündigungen oder fertige Ergebnisse. Aber ein Tag mit viel Konzentration, ein bisschen Frustration – und einem Gefühl von innerem Weiterkommen.
Und manchmal ist das genug.
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