Hallo,
Gestern war einer dieser klassischen Sommertage in Berlin – heiß, drückend, ein bisschen zäh. Und doch habe ich viel geschafft, auch wenn man es von außen vielleicht nicht sofort sieht.
Ich habe mir den Tag bewusst für etwas genommen, das oft im Alltag liegen bleibt: Dokumentation. Vieles, was in den letzten Wochen an Kleinkram, Rückmeldungen, Fortschreibungen und Unterlagen liegen geblieben war, wollte endlich sortiert, gesichert oder nachgetragen werden. Und so saß ich – zwischen Ventilator, Wasserglas und Bildschirm – und arbeitete mich systematisch durch meinen „Papierkram“.
Solche Tage sind nicht spektakulär, aber sie geben Struktur. Sie bringen Ordnung in Gedanken, Projekte und auch ein wenig in das Chaos, das Hitze manchmal im Kopf macht.
Viel mehr war dann aber auch nicht drin – bei 33 Grad in Berlin ist irgendwann einfach Schluss mit Produktivität. Also bin ich später noch raus, barrierearm durch den Kiez geschlendert, ein bisschen Schatten gesucht und am Ende auf ein Erdbeereis hängen geblieben. Ein kleines Ritual, das sich anfühlt wie ein kurzer Gruß an mich selbst: „Gut gemacht. Reicht für heute.“
Nicht jeder Tag ist ein großer Sprung – manchmal ist es einfach ein leises Sortieren und ein Eis in der Sonne. Und das ist völlig in Ordnung.
