Von Ilka Hannig
Manchmal sind es genau die Tage, an denen nichts Spektakuläres passiert, die besonders viel bewegen. Heute war so ein Tag. Ich habe mich wieder in die stillen Aufgaben gestürzt – in die Dinge, die niemand sieht, aber ohne die kein Projekt Bestand hat.
Für meinen Verein AssistenzGestalten e.V. habe ich Netzwerke gepflegt, alte Kontakte aktualisiert und neue potenzielle Unterstützer:innen angeschrieben. Ich habe E-Mails beantwortet, kleine organisatorische Baustellen abgearbeitet und mir einen Überblick über laufende Gespräche verschafft. Besonders wichtig: die Suche nach einem passenden Notar, damit die Vereinsgründung bald wirklich offiziell wird. Ein Schritt, auf den ich lange hingearbeitet habe.
Auch privat war heute wieder viel zu regeln. Ich suche weiterhin passende Bewerber:innen für meine freie Assistenzstelle im persönlichen Budget – eine Aufgabe, die Geduld erfordert. Und mein Ohr macht mir gesundheitlich noch immer etwas zu schaffen, also war ich kurz beim Arzt. Danach habe ich mir ein bisschen Zeit genommen: war einkaufen, spazieren, habe geschrieben – für mich, für mein Herz. Denn auch das gehört dazu.
Am Abend saß ich einfach auf dem Sofa, warm eingekuschelt, mit etwas Gutem zu essen und dem Fernseher im Hintergrund. Ein Moment des Innehaltens – still, aber wertvoll.
Ich glaube, gerade in diesen Momenten zeigt sich, wie viel schon gewachsen ist. Und wie sehr es sich lohnt, dranzubleiben – leise, stetig, mit offenem Herzen.
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Mehr zu meinem Projekt:
http://www.assistenzgestalten.de
http://www.startnext.com/assistenzgestalten
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