Zwischen langsamen Tagen und kleinen Erledigungen.

Die letzten Tage musste ich es ein bisschen langsamer angehen lassen. Ich hatte etwas mit Ohrenschmerzen zu kämpfen – und das Wetter tat sein Übriges. Vielleicht kennt ihr das: Der Körper sagt irgendwann ganz leise, dass er eine Pause braucht. Also war es etwas ruhiger um mich herum. Und ehrlich? Es war auch rein menschlich einfach viel in den letzten Tagen. Viele Begegnungen, viele Gespräche, viele Gedanken. Da wird es irgendwann leise in einem.

Vorgestern habe ich mich mal um ein paar technische Dinge gekümmert. Mein Beamer ist jetzt wieder startklar für Zoom-Termine – klingt simpel, hat aber gedauert. Und es war auch ein bisschen Netzwerkarbeit dabei, Mails, Gedanken sortieren, Dinge neu strukturieren. Alles kleine Schritte, aber wichtig.

Gestern stand dann wieder der vierteljährliche Beratungseinsatz durch den Pflegedienst der Krankenkasse an. Das gehört zu meinem Pflegegrad dazu: Alle drei Monate muss jemand schauen, ob ich gut versorgt bin. Wenn man diesen Termin auslässt, kann es finanzielle Konsequenzen geben. Ich erkläre das hier mal kurz, weil ich glaube, viele wissen gar nicht, was das alles bedeutet, wenn man mit Assistenz lebt. Es ist nicht nur Organisation – es ist auch Verantwortung.

Jetzt, am Ende dieser Tage, merke ich: Es war gut, einen Gang runterzuschalten. Ich hab zwar nicht laut gearbeitet, aber innerlich einiges bewegt. Und morgen geht’s weiter – mit neuer Kraft.

Alles Liebe,
Ilka

http://www.assistenzgestalten.de
http://www.startnext.com/assistenzgestalten

Hinterlasse einen Kommentar