Zwei Wahlen, zwei Welten – und die Hoffnung dazwischen.


Ein persönlicher Bericht von Ilka Hannig

Die Kanzlerwahl hat mich bewegt – aber auch verunsichert. Dieses politische Ringen, die vielen Unsicherheiten, das Zögern – all das spiegelt für mich die allgemeine Lage in unserer Gesellschaft wider: angespannt, gespalten, kraftzehrend. Und ich frage mich natürlich: Was bedeutet dieser Wandel für Menschen wie mich, die auf Assistenz und Teilhabe angewiesen sind?

Gleichzeitig beginnt heute das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes. Zwei zentrale Entscheidungen, fast zeitgleich – auf völlig unterschiedlichen Bühnen. Und doch geht es in beiden Fällen um Verantwortung, um Führung, um Zukunft.

Hat die Kanzlerwahl auch etwas Positives? Vielleicht. Vielleicht macht sie sichtbar, dass es neue Antworten braucht. Dass die alten Strukturen nicht mehr tragen – auch nicht in der Behindertenpolitik. Dass Menschen mit Behinderung endlich wirklich mitgedacht werden müssen. Nicht als Randgruppe, sondern als Teil der Gesellschaft.

Ich bleibe auf meinem Weg – mit der Gründung des Vereins AssistenzGestalten e.V., mit der Hoffnung auf Wandel, mit dem Wunsch nach echter Beteiligung. Denn Teilhabe bedeutet mehr als nur „dabei sein dürfen“. Sie bedeutet: mitgestalten dürfen.

Zwei Wahlen – und dazwischen ein Wunsch: Dass wir nicht nur neue Namen wählen, sondern neue Wege gehen. Für mehr Menschlichkeit. Für mehr Gerechtigkeit. Für mehr Inklusion.

http://www.assistenzgestalten.de
http://www.startnext.com/assistenzgestalten

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