Zwischen Abschied und Aufbruch – ein Tag voller Kontraste.


Ilka Hannig

Heute war wieder so ein Tag, an dem vieles nah beieinander lag. Am Morgen hat sich wieder ein Assistent von mir verabschiedet – per WhatsApp, kurz und knapp. Es ist nicht das erste Mal, und doch trifft es mich jedes Mal auf eine besondere Art. Ich nehme es mittlerweile wie ein Profi – so gut es eben geht. Ich weiß, dass solche Dinge passieren, gerade im Bereich der persönlichen Assistenz, und dennoch lässt es mich nicht kalt. Weil es eben mein Alltag ist, mein Leben.

Aber ich habe gelernt: Ich muss weitergehen. Für mich. Für mein Leben. Und so war der Tag auch ein Tag des Aufbruchs. Ich habe mich mit zwei Unterstützer:innen zusammengesetzt, um die nächsten Schritte für die Vereinsgründung von AssistenzGestalten e.V. zu planen. Es tut so gut, Menschen an meiner Seite zu haben, die das alles mittragen, mitdenken und auch bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Wir haben überlegt, wer welche Aufgaben übernimmt, wie wir uns besser organisieren können – und die Idee geboren, nach dem 16. Mai ein gemeinsames Treffen zu veranstalten. Ein Treffen, bei dem alle, die aktiv dabei sein wollen, die Satzung unterschreiben und den Verein offiziell auf den Weg bringen. Es wird langsam konkret, greifbar. Und das gibt mir Kraft.

Der Tag war lang, emotional, fordernd. Aber auch ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Ich bin dankbar – für die Menschen, die an meiner Seite sind, für das, was wächst.

Jetzt heißt es: ein bisschen abschalten, Kraft tanken. Denn morgen geht es weiter.

Webseite: http://www.assistenzgestalten.de
Crowdfunding: http://www.startnext.com/assistenzgestalten

Eure Ilka

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