Die Diskussion über die Kosten der Behindertenhilfe in der ZDF-Sendung Markus Lanz hat einmal mehr gezeigt, wie schnell Teilhabe zur Zahlensache wird – ohne die betroffenen Menschen wirklich einzubeziehen.
Gerd Miedthank vom Verein Sozialdenker hat darauf mit einem offenen Brief reagiert – und ich finde, das war dringend nötig.
Denn:
Wenn wir über Behindertenhilfe, Teilhabe oder das Bundesteilhabegesetz (BTHG) sprechen, reden wir über Menschenrechte – nicht über Kostenstellen.
Es geht nicht um „wie viel jemand kostet“, sondern um das Recht, selbstbestimmt zu leben.
Verankert in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die Deutschland ratifiziert hat.
Mein Statement:
Als Betroffene weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn andere über dein Leben diskutieren, ohne deine Stimme zu hören.
Ich organisiere mein Leben mit persönlicher Assistenz, ich baue den Verein AssistenzGestalten e.V. (in Gründung) auf und entwickle die Notfall-Assistenz-App – und trotzdem werden in politischen oder medialen Debatten oft nur Kosten diskutiert, nicht Chancen.
Dabei ist Teilhabe kein Extra, kein Luxus. Sie ist ein Menschenrecht.
Ich wünsche mir eine echte Debatte – mit den Betroffenen, nicht über sie.
Mehr zum offenen Brief hier:
https://kbnt.org/saknw57
http://www.assistenzgestalten.de
http://www.startnext.com/assistenzgestalten
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