Heute war so ein Tag, an dem vieles im Stillen passiert – nichts Großes, nichts Lautes, aber genau das, was ein Projekt, ein Alltag, ein Leben auch braucht: Struktur, Konzentration und Raum zum Sortieren.
Ich habe mich, wie so oft in letzter Zeit, erstmal wieder mit meinen Finanzen beschäftigt. Und ehrlich gesagt – wieder ohne wirklichen Erfolg. Es ist frustrierend, wenn man sich bemüht, Klarheit und Ordnung zu schaffen, aber sich die Türen immer wieder verschließen. Aber auch das gehört eben dazu. Ich versuche, es nicht persönlich zu nehmen – auch wenn es manchmal schwerfällt.
Danach habe ich mich intensiv um die Bewerbungen gekümmert, die für meine Assistenzstelle im persönlichen Budget eingegangen sind. Ab morgen starten einige Gespräche, und ich hoffe sehr, dass sich jemand findet, der gut in mein kleines Team passt. Verlässlichkeit, gegenseitiger Respekt und echtes Interesse – das sind für mich die wichtigsten Werte in der persönlichen Assistenz.
Um den Kopf frei zu bekommen, war ich heute auch länger draußen. Ich bin einfach losgelaufen, durch die Straßen, den Wind im Gesicht, und am Ende gab’s ein Eis auf die Hand. Es sind die kleinen Dinge, die manchmal Trost spenden, wenn Gedanken noch schwer nachhängen. Und ja – manches aus der vergangenen Woche wirkt noch nach. Nicht alles lässt sich abschütteln, nicht alles ist abgeschlossen.
Aber ich spüre auch: Das Fundament wächst. Jeder Tag, an dem ich weitergehe, sortiere, plane, atme, ist ein Schritt mehr in Richtung einer Idee, die langsam wirklich Form annimmt. Und das gibt mir Kraft.
Wer mehr über mein Projekt erfahren möchte, findet alle Infos hier:
Website: http://www.assistenzgestalten.de
Crowdfunding: http://www.startnext.com/assistenzgestalten
Danke, dass ihr mitlest, mitfühlt, mitdenkt.
Eure Ilka
