Heute war einer dieser Tage, an dem ganz viel gleichzeitig passiert – sichtbar und unsichtbar.
Ich habe viele Gespräche geführt, ehrliche, offene Telefonate mit Menschen, die sich für meinen zukünftigen Verein AssistenzGestalten e.V. interessieren. Und es hat mich wirklich berührt, wie viel echtes Interesse da ist – wie viele mitdenken, mitfühlen und sogar mitwirken wollen. Das gibt mir Hoffnung und das Gefühl, dass ich mit dieser Idee nicht allein bin.
Im Hintergrund lief auch viel Organisatorisches: Netzwerkpflege, Mails, neue Kontakte. Vieles davon leise, fast unsichtbar – aber genau das sind die Fäden, die langsam ein stabiles Netz ergeben.
Und dann war da noch das Persönliche.
Im Rahmen meines persönlichen Budgets musste ich heute eine Entscheidung treffen, die mir wirklich schwerfiel: Ich musste eine Kündigung aussprechen.
Nicht zum Dienst erscheinen, nicht erreichbar sein – das geht in der persönlichen Assistenz einfach nicht.
Es ist keine leichte Entscheidung, und ich treffe sie auch nicht leichtfertig. Denn ich weiß, dass hinter jeder Stelle ein Mensch steht. Aber ich weiß auch, dass Verlässlichkeit für mich keine Option, sondern absolute Notwendigkeit ist.
Also habe ich heute viele Gespräche geführt, umgeplant, professionell reagiert – obwohl mir innerlich einiges sehr nahe ging. Es sind diese Tage, an denen man stark sein muss, auch wenn man sich eigentlich gerade nach einer Pause sehnt.
Jetzt geht sie also wieder los: die schwierige Personalsuche.
Und auch das ist Teil meines Alltags.
Nicht einfach. Aber notwendig.
Trotz allem: Die Vision lebt. Die Idee wächst. Und ich gehe weiter.
Schritt für Schritt. Mit offenem Herzen und klarem Ziel.
Eure Ilka
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