Ein Versuch mit Herz – warum ich diesen Weg. gehe

Hallo.

Ein persönlicher Bericht von Ilka Hannig

Mir ist bewusst, dass meine Idee – eine Notfall-Assistenz-App zu entwickeln und parallel einen Verein zu gründen – ein Versuch ist. Und wie bei jedem Versuch kann es auch scheitern. Aber irgendetwas in meinem Herzen und in meiner Seele sagt mir: Es ist ein guter Weg. Und vielleicht gelingt er auch.

Ich schreibe das heute so offen, weil ich weiß, dass es auch Menschen gibt, die meine Idee kritisch sehen. Die sagen: „Das funktioniert doch eh nicht“, oder: „Warum fängst du sowas überhaupt an?“ Solche Stimmen gibt es immer – und sie dürfen auch sein. Kritik ist wichtig. Denn daraus kann man lernen, wachsen, sich weiterentwickeln.

Was ich diesen Menschen aber sagen möchte: Ja, es ist ein Versuch. Aber es ist auch eine Chance. Eine, die ich jetzt einfach nutze. Weil ich daran glaube, dass etwas Neues entstehen kann. Und ganz ehrlich: Ich persönlich habe nichts zu verlieren.

Ich bin materiell gesehen an einem Punkt, an dem viele aufgeben würden. Aber genau deshalb kann ich nur gewinnen, wenn meine Idee funktioniert. Denn dann habe nicht nur ich etwas gewonnen, sondern die Gesellschaft als Ganzes – ein neues Verständnis von Inklusion, ein praktisches Hilfsmittel für den Assistenzalltag, mehr Sichtbarkeit für ein Thema, das oft übersehen wird.

Und eines ist mir schon gelungen – Menschen reden wieder über persönliche Assistenz und Inklusion. Es wird diskutiert, gefragt, nachgedacht. Und allein das ist doch schon ein Erfolg, oder?

Dass ich mit meinen Ideen wieder einmal gegen den Strom schwimme, dass über mich gesprochen wird – das bin ich gewohnt. Ich war schon immer „anders“. Ich gehe eben meine eigenen Wege. Und ich gehe sie mit Sonne im Herzen und Hoffnung im Blick.

Denn aufgeben war nie eine Option. Und solange ich noch Kraft habe, setze ich sie ein für das, woran ich glaube.
Vielleicht klappt es. Vielleicht nicht.
Aber wichtig ist: Ich bin losgegangen.

Ilka Hannig
Ilka_Hannig@web.de

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