Heute war so ein Tag, an dem ich vor allem im Kopf viel gearbeitet habe – aber eben auch Dinge auf Papier gebracht habe, die mir schon länger im Herzen liegen. Ich hab mich ziemlich intensiv mit dem Verein beschäftigt, den ich gründen will, um meiner App-Idee eine stabile und vor allem gemeinnützige Basis zu geben.
Ich hab weiter an der Struktur gefeilt, über den Zweck nachgedacht, erste Namensideen gesammelt – und zum ersten Mal eine kleine Liste angefangen mit Menschen, die ich mir als Gründungsmitglieder vorstellen könnte. Alles noch ganz am Anfang, aber es fühlt sich irgendwie so an, als würde da gerade was ganz Echtes entstehen.
Ein großes Thema heute war auch die Frage: Wie kann ich das Projekt überhaupt fördern lassen? Ich hab recherchiert, mich durch Förderprogramme gelesen – und wieder gemerkt, wie wichtig es ist, ganz sauber zwischen dem wirtschaftlichen Teil (also der eigentlichen App-Entwicklung) und der gemeinnützigen Vereinsarbeit zu trennen. Und trotzdem irgendwie beides so zu verbinden, dass es Sinn ergibt.
Was mir dabei auch durch den Kopf ging: Der Verein soll mehr sein als nur ein formeller Rahmen. Ich will ihn nutzen, um das Berufsbild der persönlichen Assistenz sichtbarer zu machen. Vielleicht irgendwann Fortbildungen anbieten, politische Aufklärungsarbeit leisten – also auch über die App hinaus echten Mehrwert schaffen.
Und während ich all das so strukturiere und sortiere, merke ich mal wieder: Ich bin einfach jemand, der erstmal macht. Ich denke nicht alles kaputt. Ich rede nicht wochenlang über etwas, ohne anzufangen. Ich fange einfach an. Und wenn’s unterwegs mal holpert, dann justiere ich eben nach.
Heute war kein lauter Tag. Kein Tag, an dem etwas „Großes“ passiert ist. Aber es war ein wichtiger Tag. Weil das Grundgerüst, auf dem bald alles stehen kann, wieder ein Stück gewachsen ist.
Alles Liebe,
Ilka
