Es wächst – und ich wachse mit.

Es gibt Tage, da fühlt sich alles nach purer Arbeit an. Mails schreiben, recherchieren, Netzwerken, Finanzierungswege durchdenken – und manchmal frage ich mich, ob das alles überhaupt in die richtige Richtung geht. Aber dann gibt es Tage wie heute, an denen ich einfach merke: Ja, es geht voran. Und ich wachse mit jeder neuen Herausforderung.

Meine Notfall-Assistenz-App ist längst nicht mehr nur eine Idee. Sie ist etwas, das Form annimmt, das in Gesprächen greifbar wird, das Interesse weckt. Heute habe ich wieder Förderer angeschrieben, neue Kontakte auf LinkedIn geknüpft und so viele spannende Rückmeldungen bekommen. Es ist verrückt, wie viele Menschen sich inzwischen mit mir vernetzen, einfach weil sie an das glauben, was ich hier aufbaue.

Aber es ist nicht nur das Netzwerken. Es sind die Dinge, die ich dabei neu lernen muss, die mich fordern und gleichzeitig weiterbringen. Ich setze mich mit rechtlichen Rahmenbedingungen auseinander, mit Finanzierungsmöglichkeiten, mit Vereinsgründung. So viele Hürden, so viele bürokratische Hindernisse – aber genau deshalb ist diese App so wichtig.

Ein großes Thema, das mich gerade beschäftigt, ist die Vereinsgründung. Anfangs dachte ich, das wäre einfach nur ein Mittel zur Finanzierung, aber inzwischen sehe ich das anders. Ein Verein könnte eine echte Stimme für Assistenznehmer und Assistenten sein – eine Plattform für Veränderung. Und das gibt dem Ganzen noch einmal eine ganz neue Bedeutung.

Und dann gibt es diese Momente, in denen ich einfach kurz innehalte und mir bewusst wird, wie viel sich in den letzten Wochen getan hat. Ich habe Dinge gelernt, mit denen ich vorher nie zu tun hatte. Ich habe Kontakte geknüpft, die ich mir früher nie hätte vorstellen können. Ich habe mich selbst weiterentwickelt – einfach, weil ich dran geblieben bin.

Ich weiß nicht genau, wohin dieser Weg noch führt, aber ich weiß eins: Ich werde ihn weitergehen. Schritt für Schritt. Weil es sich richtig anfühlt.

Alles Liebe,
Ilka

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