Heute war wieder einer dieser Tage, an denen ich das Gefühl hatte, dass alles Form annimmt, aber eben auch, dass es Zeit braucht. Ich habe so viel getan – Mails geschrieben, potenzielle Förderer kontaktiert, Gespräche geführt – und trotzdem fühlt es sich manchmal so an, als wäre der entscheidende Durchbruch noch nicht ganz da.
Die Finanzierung bleibt das große Thema. Es gibt so viele Ideen, so viele Ansätze – aber was jetzt zählt, ist, die richtigen Menschen zu finden, die bereit sind, diesen Weg mit mir zu gehen. Ich habe heute wieder versucht, mehr Aufmerksamkeit für die Notfall-Assistenz-App zu bekommen, weil ich weiß: Der Bedarf ist riesig. Das merke ich in jedem Gespräch, in jeder Nachricht, in jeder Erfahrung, die mir andere berichten.
Mit meinen App-Entwicklern habe ich über den aktuellen Stand gesprochen. Wir sind bereit, die nächsten Schritte zu gehen. Es fehlt nicht viel. Die Idee einer Crowdfunding-Kampagne wird konkreter, und ich denke darüber nach, wie ich die App noch greifbarer machen kann. Vielleicht eine Webseite, vielleicht ein besseres Konzept für die Präsentation – es gibt so viele Möglichkeiten, und es ist schön zu sehen, dass das Projekt langsam Gestalt annimmt.
Neben all dem habe ich heute viel organisiert und dokumentiert. Ich arbeite weiter an meinem Existenzgründertagebuch, halte fest, was passiert, welche Entwicklungen es gibt – einfach, um mir selbst auch bewusst zu machen, was ich schon geschafft habe. Ich habe Tabellen erstellt, mein Konzept weiter strukturiert und über die richtige Gründungsform nachgedacht. Das ist ein riesiger Punkt, weil es darüber entscheidet, wie sich das Projekt in Zukunft finanzieren lässt.
Zwischendurch habe ich mir aber auch mal eine kleine Auszeit genommen und war spazieren – einfach, um den Kopf freizubekommen. Danach hatte ich noch ein Telefonat mit meinem Bearbeiter bei der zuständigen Behörde, weil ich noch ein paar Dinge in Bezug auf mein persönliches Budget klären musste. Manchmal sind es genau diese organisatorischen Kleinigkeiten, die sich ziehen, aber sie gehören eben auch dazu.
Und fast hätte ich es vergessen zu erwähnen: Am Mittwoch habe ich eine neue Assistentin eingestellt! Sie fängt zum 01.04.25 an, und das fühlt sich richtig gut an. Ein weiterer Schritt, um wieder mehr Stabilität in meinen Assistenz-Alltag zu bringen.
Was mich heute aber wieder besonders motiviert hat, war der Austausch in meiner Telegram-Gruppe. Ich habe so viel wertvolles Feedback bekommen, neue Impulse und Ideen gesammelt. Es tut gut, zu sehen, dass andere sich für diese Idee begeistern, dass sie verstehen, warum sie so wichtig ist – und dass sie mich in meinem Weg bestärken.
Manchmal denke ich: Es geht nicht schnell genug. Aber dann erinnere ich mich daran, dass die besten Dinge Zeit brauchen. Und solange ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin, mache ich einfach weiter. Schritt für Schritt. Es bewegt sich. Es wächst. Und irgendwann wird es genau da sein, wo es sein soll.
Alles Liebe,
Ilka
