Heute habe ich es endlich geschafft: Mein Weihnachtsbaum ist weg! Ja, es hat lange gedauert, aber ich mochte das Licht einfach zu sehr. Es hatte etwas Beruhigendes, fast Tröstliches in all dem Trubel der letzten Wochen. Aber jetzt ist es Zeit, Platz für Neues zu machen – in der Wohnung und im Kopf.
Apropos Neues: Langsam werde ich kribbelig. Donnerstag geht’s zu EnterAbility, dem Existenzgründungsprojekt für Menschen mit Behinderung. Sie unterstützen bei der Umsetzung von Geschäftsideen und helfen dabei, alles auf stabile Beine zu stellen. Ich war dort schon einmal, damals mit einer anderen Idee – aber sie war wohl noch nicht ganz ausgereift.
Diesmal sieht es anders aus. Meine Notfall-Assistenz-App ist greifbarer denn je. Es gibt ein Konzept, ein Netzwerk, erste Strukturen. Klar, ein paar Dinge sind noch offen, aber das gehört dazu. Die Voraussetzungen sind besser als beim letzten Mal, und ich hoffe, dass ich diesmal eine echte Chance bekomme.
Parallel dazu war ich heute wieder viel auf LinkedIn unterwegs, habe mich mit meinen Kontakten ausgetauscht, neue Vernetzungen geknüpft und über den aktuellen Stand meiner Notfall-Assistenz-App gesprochen. Es ist spannend zu sehen, wie sich aus diesen Gesprächen immer wieder neue Möglichkeiten ergeben. Manchmal braucht es nur ein paar Worte oder eine Idee von jemand anderem, um mir eine neue Perspektive zu geben.
Ein großes Thema heute war auch die Suche nach Fördermöglichkeiten. Es gibt so viele Programme, aber den richtigen Weg zu finden, ist nicht gerade einfach. Das go-digital-Programm könnte eine gute Möglichkeit sein, also habe ich eine Anfrage rausgeschickt. Auch die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr werde ich mir noch genauer ansehen. Die Vorstellung, eine finanzielle Unterstützung zu bekommen, ist echt motivierend – es würde so vieles erleichtern und mir mehr Raum geben, mich voll auf die Umsetzung zu konzentrieren.
Heute ging es auch wieder um die Frage, wie ich Assistentinnen motivieren kann, sich in der App zu registrieren. Dabei wurde mir nochmal klar, dass es nicht nur um die technische Umsetzung geht. Rahmenbedingungen spielen eine riesige Rolle – zum Beispiel steuerfreie Zuschläge für Notfälle oder flexiblere Arbeitszeiten. Es ist spannend, solche Themen mitzudenken, weil sie zeigen, wie wichtig die App für das ganze System sein kann.
Was mir auch auffällt: Viele Dinge sind inzwischen Routine geworden. Mails schreiben, recherchieren, Netzwerken – das läuft mittlerweile fast automatisch. Und genau das fühlt sich gut an. Weil es mir zeigt, dass ich dranbleibe, dass es nicht nur eine Idee ist, sondern ein Projekt, das wächst.
Es fühlt sich gerade an, als würde sich wirklich etwas bewegen. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen – ich lasse mich überraschen und mache einfach weiter.
Alles Liebe,
Ilka
