Aus dem Alltag heraus zur großen Idee: Meine Reise zur Notfall-Assistenz-App

Ich bin Ilka Hannig, und meine Geschichte ist vielleicht nicht die typische Erfolgsstory aus der Startup-Welt. Ich bin keine gelernte Unternehmerin, keine IT-Expertin und habe auch keinen MBA in der Tasche. Was ich jedoch mitbringe, ist eine ordentliche Portion Herz, Intuition und den festen Glauben daran, dass man auch aus einer Notsituation heraus etwas Großes schaffen kann.

Die Idee zu meiner Notfall-Assistenz-App entstand nicht am Schreibtisch, sondern mitten in meinem Alltag. Ich lebe selbst mit persönlicher Assistenz, erhalte Grundsicherung und bin aufgrund meiner körperlichen Einschränkung in der vollen Erwerbsminderung. Diese Situation bringt viele Herausforderungen mit sich – insbesondere wenn es um spontane Ausfälle meiner Assistenten geht. Ich erlebe täglich, wie schwierig es ist, im Notfall kurzfristig passende Unterstützung zu finden. Es gibt Momente, in denen ein Personalausfall bedeutet, dass mein gesamter Tag durcheinandergerät – nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen Menschen, die auf Assistenz angewiesen sind.

Anstatt zu warten, dass jemand anderes eine Lösung findet, habe ich einfach angefangen. Ganz ehrlich, am Anfang wusste ich nicht viel darüber, wie man ein solches Projekt angeht. Aber ich habe mich reingearbeitet, kleine Schritte gemacht, Kontakte geknüpft und immer weiter gelernt. Ich handle oft intuitiv und bin vielleicht nicht immer direkt die perfekte Profi-Gründerin, aber ich mache es mit viel Herz und voller Überzeugung.

Mittlerweile habe ich nicht nur ein detailliertes Konzept und einen Businessplan vorliegen, sondern auch ein kompetentes App-Entwickler- und Business-Team an meiner Seite. Was mir jetzt noch fehlt, ist die finanzielle Förderung, um dieses Projekt auf stabile Beine zu stellen. Aufgrund meiner vollen Erwerbsminderung sind meine eigenen Mittel sehr begrenzt, weshalb ich dringend jemanden suche, der an die Idee glaubt und bereit ist, finanziell zu fördern.

Für mich ist diese App nicht nur eine Geschäftsidee. Sie ist eine Herzensangelegenheit, eine Möglichkeit, mein eigenes Leben und das Leben vieler anderer Menschen zu verbessern. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam etwas Großes bewegen können – nicht nur in der persönlichen Assistenz, sondern auch im Hinblick auf Inklusion und Teilhabe in unserer Gesellschaft.

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