Inklusion muss nicht kompliziert sein muss – sie muss nur gedacht und gemacht werden.

Hallo,

Manchmal frage ich mich, wohin mich dieser Weg noch führen wird. Ob ich „nur“ eine Notfall-Assistenz-App entwickle – oder ob ich mir damit vielleicht eine völlig neue Welt eröffne.

Wer weiß? Vielleicht klappt das alles ja wirklich. Vielleicht wird diese Idee nicht nur ein kleiner Baustein für mehr Barrierefreiheit, sondern auch mein eigenes Leben verändern. Vielleicht schaffe ich es, mir irgendwann einen behindertengerechten Bus zu kaufen. Einen, den ich bunt bemalen kann – voller Farben, voller Träume, voller Geschichten. Und dann finde ich jemanden, der ihn fährt, und wir reisen einfach los.

Aber bevor ich mich in diesen Gedanken verliere, konzentriere ich mich auf das Hier und Jetzt. Denn was ich gerade tue, ist wichtig. Ich trage dazu bei, dass ein großes Problem vielleicht eine ganz einfache Lösung bekommt. Dass Menschen, die dringend Assistenz brauchen, sie schnell und unkompliziert finden. Dass niemand mehr in einer Notlage allein dasteht.

Und das Coole ist: Es geht nicht nur um mich. Es geht um so viel mehr. Wenn diese App funktioniert, dann profitieren nicht nur Assistenznehmer davon. Auch Assistenten. Auch soziale Träger. Auch Pflegeeinrichtungen. Am Ende vielleicht sogar die ganze Gesellschaft, weil sie zeigt, dass Inklusion nicht kompliziert sein muss – sie muss nur gedacht und gemacht werden.

Also bleibe ich dran. Weil ich an diese Idee glaube. Weil sie mir so viel bedeutet. Und weil ich weiß: Manchmal muss man einen Traum einfach festhalten, damit er Wirklichkeit werden kann.

Alles Liebe,
Ilka

Ein Gedanke zu „Inklusion muss nicht kompliziert sein muss – sie muss nur gedacht und gemacht werden.“

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