Es war an der Zeit, es zu erzählen.

Hallo,

hm ich bin heute freiwillig früher in mein warmes Bett gegangen, weil mir echt kalt war.

Das passte mir gut in den Kram, weil ich wollte endlich mal wieder alleine sein, ohne andere Menschen und ohne andere Nebengeräusche. Ja, die letzten paar Wochen, waren ziemlich viel und hart und sie wirbelte mich ziemlich aus meiner Bahn und zog mich sehr durch den Kakao  und trotzdem – machte ich weiter.

Und jetzt lieg ich mit meinen Samtpfoten in meinem Bett und atme ein und atme aus.

Eins wurde mir gerade eben klar. Mir ist es ab jetzt scheiß egal was andere Leute von mir denken oder sagen, sie sollen sich einfach aus meinem Leben zurück ziehen und mir nur da helfen, wo ich brauche.

Ich habe einmal mehr ziemlich laut stopp sagen müssen, weil ich mir sagen lassen musste dass ich nicht gut genug bin, so wie ich bin.   Meine kleine Welt brach zusammen, ich schluckte alle meine Tränen runter,  löschte all die Leute aus meinem Handy, die mich nur immer dann anrufen, wenn sie etwas wollen. Vor einer Woche hatte ich einen kleinen Unfall mit der Folge einer Schramme am Kopf und einem kleinem Schock…, und dann ein paar Tage später war ich richtig shoppen. Ging ein paar Tage später essen, atmete ein und atmete aus dann nutzte ich das Pech mit meinem verlorenen Wohnungsschlüssel und das ganze Drama was ziemlich teuer werden wird und fragte beim Lichtenberger Bürgermeister und Behindertenbeirat nach, ob Sie mir dabei helfen könnten endlich einen elektronischen Tür Öffner zu bekommen, damit ich aus meiner Wohnung kommen und gehen kann, wann ich möchte ohne um Hilfe bitten zu müssen. 

Und zu guter Letzt, weiß ich, dass ich mich wahrscheinlich, eventuell bald vor dem Arbeitsgericht mit einem ehemaligen Mitarbeiter wieder sehen werde. (der Grund ist hier nicht wirklich wichtig ,  weil es eher wichtig ist meine Grenzen zu zeigen und mir den Respekt zu leisten, den ich verdient habe.) , mein Anwalt sagt, ich sei im Recht, aber darum geht es mir nicht,  es geht um das Ernst genommen werden und nie wieder benutzt zu werden.

Und wenn er mich vor Gericht sehen möchte, darf er es gerne versuchen, ich bin da, denn manchmal weiß ich mich zu wehren auch wenn ich 4 Räder unter dem Arsch hab.

Das waren meine letzten 4 Wochen im Zeitraffer, es war viel Scheiße, dabei und ja ich hab ne Menge Erfahrungen gesammelt und vielleicht auch ein paar blaue Flecken, aber ich bin daran gewachsen und ich bin immer noch ich und das zählt und ich bin wertvoll so wie ich bin.

Ich möchte jetzt kein Mitleid, es war nur an der Zeit davon zu erzählen.

Alles Liebe Ilka

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