Auseinandersetzung mit mir selbst.

Hallo,

Gestern war ein Tag, an dem ich viel an meinem Laptop saß und einfach nur meine Gedanken aufschreiben.

Ja, weil ich habe jede Menge Erinnerungen im Kopf. Ich musste an viele Menschen, die mich hin und wieder ein Stück auf meinem Weg begleitet haben und mir Mut gemacht haben, aber auch Erinnerungen an Momente in denen ich fast durch die Hölle ging, oder auch Erinnerungen an Momente in meinem Leben in denen ich Schuld auf mich mich lud und Erinnerungen an Momente in denen ich die wahre Liebe erfahren durfte..

Zwischen den ganzen Erinnerungen und Gedanken fiel mir auf, dass ich weite Strecken meines Lebens ziemlich alleine war obwohl ich immer unter Menschen war .

Klingt komisch aber es ist so. Ja, ich hatte mit vielen Menschen im Leben zu tun, einfach weil ich ihre Hilfe brauchte und angewiesen war und nicht weil ich es unbedingt wollte. Ich funktionierte immer gut, weil ich oft keine andere Wahl hatte. Und eben weil auf fremde Hilfe angewiesen bin und auf Grund dieser Tatsache haben mich auch viele Hände angefasst und berührt und haben alle eine Spur und mindestens einen Kommentar zu meinem Weg und meinem Leben hinter lassen.

Manchmal war es okay und manchmal war es zu viel. Jedoch wusste ich nicht immer wie und wann ich stop sagen muss und sollte und so wurde ich auch oft verletzt meist unbewusst und leise. So wurde ich zu dem Menschen der ich bin.

Ich lernte für mich Wege und Strategien zu entwickeln, um mich Leben zu leben und dadurch wurde ich Frau, die jetzt bin, nicht ohne Fehler und nicht perfekt, – aber ich.

Ich würde viel anders und alleine machen, wenn ich es könnte, aber ich habe die Fähigkeit nicht, die Vergangenheit zu ändern, doch ich kann meine Zukunft neu gestalten und mein Leben leben.

Ich bin kein Engel und kein kein Teufel. Ich bin ich.

So etwas ging mir gestern durch den Kopf und ich habe es aufgeschrieben, eben weil ich gelernt abgeben gilt nicht.

Ich musste mich damit auseinandersetzen,, weil ich mich in letzten Wochen viel mit dem Thema Schuld und Unschuld und ja auch mit der Tatsache das ich mir und anderen vergeben.

Ich werde nicht bei anderen die Schuld für meine Fehler suchen und werde auch nicht nach böswillliger Rache oder Worte sinnen, denn viele Dinge für mich vorbei. Ich muss alte Dinge loswerden und loslassen und mir auch selbst vergeben.

Ich bin und war immer mein strengster Richter, aber letztlich bin ich auch nur Mensch.

Aus all meinem Gedanken wurden 18 Seiten Es war gut es tun, weil ich kann wieder schlafen

Alles Liebe
Ilka

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