Viel verarbeitet und jede Menge reflektiert, gegen die Angst . Viele Gespräche und neue Begegnungen.

Hallo, 

heut morgen benötige ich zunächst einmal ein gutes Frühstück und Kaffee, denn da ich letzte Nacht nicht schlafen konnte habe ich ziemlich viele meiner Gedanken aufgeschrieben und dann entstand, mal wieder,dass ein oder andere Gedicht.

Nach dem Frühstück löste ich mein Versprechen ein und machte mich auf den Weg in das Kaffee von gestern. Klar hatte ich ein merkwürdiges Gefühl im Magen,doch kneifen gilt nicht und der Latte Machiato wartete schon. Dann folgten eine Stunde reflektierende Gespräche über das Erlebnis von gestern, was glaube sehr wichtig war für alle Beteiligten. Und ich konnte danach spüren, dass es für den Kellner sehr wichtig war, dass ich heute wieder kam,ich konnte die Erleichterung in seinem Gesicht lesen und das berührte mich total.

Ab Nachmittag, war ich dann ziemlich lange schweigsam spazieren,weil ich musste das ganze auch mal für mich persönlich verarbeiten und reflektieren, denn natürlich hat das was mit mir gemacht und ja ganz ehrlich,es muss erstmal sacken. Ich bin auch irre gerührt von den Reaktionen, die gerade erfahren darf.

Ja ich bin auch richtig dankbar für die Menschen, die jetzt für mich da sind und mich zum Lachen bringen, denn natürlich musste ich heute auch mal richtig weinen. Ja ich war irre müde und und innerlich aufgewühlt und,das musste raus,und darum ist wichtig solch ein Erlebnis zu reflektieren und zu verarbeiten und drüber zu reden, wenn man schweigt haben die Täter gewonnen.

Aber ich kann dir jetzt schon sagen,nach solch einem Erlebnis,begegnet man fremden Menschen,erstmal noch vorsichtiger und das flaue Gefühl im Magen, erstmal mal da. Ich weiß ich brauche jetzt noch ein paar Tage, um das zu verdauen.

Aber der Deal ist jetzt, ich lese jetzt öfter meine Bücher in dem kleinen Kaffee, einfach um ein Zeichen zu setzen und gegen die Angst. Ich weiß ich bin ein gern gesehener Gast und das soll auch so bleiben.

Alles Liebe
Ilka

Nimm dem gesagtem Wort die Macht.

Von mir

Manche  Worte sind wie ein  Stich,
erst denkst du, du hörst sie nicht.
Doch dann, wirkt jedes Wort nach ,
Und so werden die Wörter Messerschmitt.

Innerlich willst du dich vor genau solchen Worten schützen,
doch du  spürst für dich, es wird dir nicht viel nutzten,
du musst dich den gesamten Worten stellen,
sonst kommt die Panik in großen Wellen.

Die musst hinter das gesagte Wort,
zwischen die Zeilen sehen,
Dann erst wirst du  vielleicht verstehen,
Warum die gesamten Worte, 
schärfer als geladene Waffen sind.
Nimm den Wind,
aus dem stürmischen Segel
Nimm die scharfen Wortfetzen,
Welche dich so verletzen,
Und lass sie für dich übersetzen.

Und du wirst sehen,
du kannst über den Worten stehen
Und eine andere Bedeutung in Ihnen sehen.

Gefährlichen Worten, sollte man mit
Mut und Klarheit, die Schärfe nehmen,
Nein, dreh dich nicht ein  wie ein Igel,
Sondern nutze Wort als Spiegel.
Lassen durch gesagte Worte nicht nerven,
Lerne manch scharfes Wort zu entschärfen.
Nimm dem gesagte Wort die Macht,
Und du wirst sehen, wer am Ende lacht.